Gendern in Schulbüchern ist Gehirnwäsche an Kindern

„Die Geisel“ oder „die Person“, im Sprachgebrauch sind die Definitivartikel weiblich. Dennoch würde kein Mann auf die Idee kommen, sich diskriminiert zu fühlen, weil er nicht sichtbar sei. Wenn jemand befragt wird, wieviele Einwohner Österreich hat, denkt wohl kaum jemand daran, die etwa vier Millionen Frauen auszuschließen. Es sind zwei Argumente von vielen, die vom Bundesverband der Elternvereine (BEV) aufgezählt wurden, den das Binnen-I und andere Gendervorgaben in Schulbüchern auf die Palme bringen.  Unsinnigkeiten, wie etwa folgender Text würden laut dem BEV bereits in Deutschbüchern zu finden sein.

Eine/r ist Zuhöhrer/in, der/die andere ist Vorleser/in. Eine/r liest den Abschnitt vor, der/die Zuhörer/in fasst das Gehörte zusammen.

Ein solcher Text, der mühsam zu lesen sei, habe in Schulbüchern nichts verloren, wurde bei einer Pressekonferenz kritisiert. „Gegenderte Schulbücher behindern sinnerfassendes Lesen statt es zu födern“, sagte etwa Tomas Kubelik, er ist Buchautor und Lehrer für Deutsch und Mathematik. Vor allem für Kinder, die nicht Deutsch als Muttersprache hätten, daher höhere Sprachdefizite aufweisen, aber mehr integriert werden müssten,  seien derartige Schulbücher eine Zumutung.

Klare Mehrheit gegen Gendertexte in Schulbüchern

Gegenderte Texte seien schwerfällig, häßlich und manchmal sogar missverständlich, kritisiert der BEV. Das Gendern in Schulbüchern wird als staatlich ausgeübter Zwang oder gar als Gehinwäsche an Kindern bezeichnet, wie es Theodor Saverschel, Präsident des BEV ausdrückte. Laut einer Umfrage von Radio Wien lehnen 87 Prozent der befragten 23.000 Personen das Gendern in Schulbüchern ab. Auch Gesetzestexte, Literatur und Printmedien verzichten mit guten Grund auf Gendertexte – nicht zuletzt deshalb, weil sich durch den höheren Textumfang die Seitenzahl massiv erhöhe.

Heinisch-Hosek uneinsichtig

Dennoch zeigt sich die zuständige Ministerin Heinisch-Hosek (SPÖ), die sowohl für Bildung als auch Frauen zuständig ist, uneinsichtig. Der BEV will nun mit einer Kampagne mit dem Motto „GeGendern -Gegen Gendern in Schulbüchern“ weiter Druck auf die Ministerin ausüben. Schulbücher sollten nicht ideologisch motivierte Schreibweisen durchsetzen wollen, sondern dem Regelgebrauch folgen, fordert der BEV.

Unzensuriert-TV 1: Bildung zwischen Gleichmacherei und Genderwahn

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