“Keine konkreten Drohungen”: Grün-Politiker kritisiert Polizeischutz für Geert Wilders

Der niederländische Politiker Geert Wilders, Parteichef der Partei für die Freiheit (PVV) und ab Dienstag Partner der FPÖ in einer neuen Fraktion im EU-Parlament, ist einer der am meisten gefährdesten Menschen der Welt. Als Islamkritiker steht er „auf der Todesliste der Al-Kaida, der Taliban und vieler anderer verrückter Organisationen“, wie Wilders Ende März im FPÖ-TV-Interview anlässlich seines Besuchs in Wien schilderte. Er müsse daher mit seiner Frau in Kasernen und Gefängniszellen leben, um sicher zu sein.

Grüner macht auf Sicherheitsexperte

Um Wilders vor fanatischen Moslems zu schützen, gibt der niederländische Staat viel Geld aus. Wer das Parlament in Den Haag besuchen will, der muss sogar seine Schuhe bei der Sicherheitskontrolle ausziehen. Doch wenn es nach dem Grünen Justizsprecher Albert Steinhauser geht, hätte man ihn wohl lieber unbewacht durch Wien spazieren lassen sollen.
Nach der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage kritisiert er auf seiner Webseite „Blaulicht-Eskorte und 100 000 Euro-Kosten für FPÖ-Privateinladung von Geert Wilders“ und will – woher auch immer – wissen:

Nach Auskunft der Polizei hat es im Vorfeld keine konkreten Drohungen gegen Wilders gegeben. Auch die niederländischen Sicherheitsbehörden haben diesen Polizeieinsatz nicht für notwendig gehalten.

„Konkrete Drohungen“ gab es wohl auch ein Monat später in Texas nicht, bevor zwei fanatische Muslime erschossen wurden, die im Zuge einer islamkritischen Ausstellung das Feuer auf Sicherheitsbeamte eröffnet hatten. Geert Wilders war Gast und Redner bei dieser Veranstaltung.

Steinhausers Resümee eines Blogbeitrags, in dem er mit keinem Wort erwähnt, warum Wilders um sein Leben fürchten muss, lautet:

Die ganze Vorgangsweise ist politisch und finanziell unzumutbar. Geert Wilders ist ein niederländischer Politiker, dessen Partei PVV bei den letzten Parlamentswahlen gerade einmal 10 % erreicht hat. Wie es zu diesem roten Teppich für einen Rechtsextremen kommen konnte ist unklar.

Einsperren oder erschießen lassen?

Die an ihn via Twitter gestellte Frage, was eine für ihn vertretbare Alternative zum Polizeischutz für den mit dem Tod bedrohten Politiker wäre, ließ Steinhauser am Montag unbeantwortet:

1,5 Millionen für linksextreme Demonstranten

Übrigens: Die von Steinhausers Grünen Jahr für Jahr mit aggressiver Rhetorik befeuerten, stets mit Gewalt einhergehenden Demonstrationen gegen den Akademikerball in Zaum zu halten, kostete den Steuerzahler in diesem Jahr rund 1,5 Millionen Euro. Für die Gegner der Versammlungsfreiheit fielen also 15-mal höhere Kosten an als für einen Verfechter der Meinungsfreiheit.

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