Britisch Petroleum macht lieber Geschäfte mit russischen Öl-Firmen.

Foto: Bild: Holger.Ellgaard/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Europäische Firmen scheren sich nicht um Russland-Sanktionen der EU

Europäische Firmen leisten zunehmend Widerstand gegen die Russland-Sanktionen der EU. Wichtige Erdölförderer und Energiekonzerne wie British Petroleum (BP), Shell in den Niederlanden, ENI in Italien oder Statoil in Norwegen unterlaufen die Beschlüsse aus Brüssel. So hat etwa BP mit dem russischen Staatskonzern Rosneft den Erwerb einer 20-prozentigen Beteiligung an einem Ölfeld in Sibirien zum Preis von 700 Millionen Dollar faktisch abgeschlossen.

EMI, Shell und Statoil arbeiten ebenfalls eng mit Rosneft und Gazprom auf dem Energiesektor zusammen.

EU-Sanktionen sollen bis Ende 2015 verlängert werden

Auf die EU-Außenpolitik hoffen diese europäischen Energiekonzerne schon lange nicht mehr. Es scheint fix, dass die EU-Außenminister am 22. Juni eine Verlängerung der Sanktionen bis zum Ende des Jahres beschließen.

Dies soll durchgezogen werden, obwohl zuletzt immer mehr Stimmen innerhalb der EU laut geworden sind, die ineffiziente Sanktionspolitik aufzugeben. Sogar EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini gab diese Ineffizien jüngst zu. 

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