Griechenland-Gläubiger haben genug von Varoufakis Taschenspielertricks.

Foto: Bild: SkriptaTV/Wikimedia (CC BY 3.0)
Gläubiger nehmen Griechenlands Links-Regierung nicht mehr ernst

Die Geduld der Gläubiger Griechenlands ist offensichtlich zu Ende. Niemand aus dem Kreise des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) oder der Eurogruppe nimmt Athens Linksregierung noch ernst. Nach der neuerlichen Weigerung des griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis, taugliche Reformvorschläge im Kreise der Eurogruppen-Finanzminister zu präsentieren, forderte IWF-Chefin  Christine Lagarde, dass man endlich „mit Erwachsenen“ am Verhandlungstisch sitzen wolle.

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem forderte von SYRIZA-Ministerpräsident Alexis Tsipras schonungslose Ehrlichkeit bei der Sanierung seines maroden Landes ein.

Finanzminister Varoufakis ignoriert Mahnungen der Euro-Gruppe

Gänzlich unbeeindruckt von diesen ernsten Mahnungen aus dem Kreise der Eurogruppe und Gläubigervertreter zeigte sich einmal mehr der griechische Finanzminister Varoufakis. Obwohl er als Verhandlungsführer in den letzten fünf Monaten nicht geliefert hat, sucht er die Schuld bei den Verhandlungspartnern.

Nun soll am kommenden Montag ein letzter Versuch gestartet werden, im Kreise der Staats- und Regierungschefs gemeinsam mit Alexis Tsipras einen Fortschritt bei der Lösung des Griechenland-Problems zu finden. Scheitert dieser letzte Versuch, dann zeigen alle Vorzeichen auf GREXIT.  Eurogruppen-Chef Dijsselbloems Warnungen aus dem Februar könnten sich damit bewahrheiten. 

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