Werner Muhm, Spitzenfunktionär der Arbeiterkammer, kritisiert die Öffnung des Arbeitsmarktes.

Foto: Bild: Werner Muhm/Arbeiterkammer
Roter AK-Direktor Muhm gegen Ausländerbeschäftigung in Österreich

Der Wiener Arbeiterkammer-Direktor und Kanzlerberater Werner Muhm bricht ein SPÖ-Tabu: Er spricht in einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse das Problem der Ausländerbeschäftigung und der Auswirkungen auf den österreichischen Arbeitsmarkt offen an. Muhm spricht jene Wahrheiten aus, die Bundeskanzler Werner Faymann und Sozialminister Rudolf Hundstorfer verdrängen:

Die Arbeitslosigkeit hierzulande ist zu einem beträchtlichen Ausmaß importiert. Es gab Zeiten, da arbeiteten zehnmal mehr Österreicher in Deutschland als umgekehrt. Heute kommen jährlich netto 7000 Deutsche zu uns. Dazu kommen all jene, die über die Grenze arbeiten. Sie verdienen in Österreich ihr Geld, geben es aber in Ungarn und der Slowakei aus, wo sie leben. Nach dem Auslaufen der Übergangsfristen für Kroatien Mitte 2020 kommt noch einmal dasselbe auf uns zu. Das steigert den Druck auf den Arbeitsmarkt natürlich enorm.

SPÖ verhindert wider besseres Wissen moderne Arbeitsmarktpolitik

Obwohl selbst Spitzengenossen wie Werner Muhm den Ernst der Lage in Sachen Verdrängungswettbewerb am Arbeitsmarkt offen ansprechen, verhindert die SPÖ wider besseres Wissen eine moderne Arbeitsmarktpolitik zum Schutze des österreichischen Arbeitsmarktes. Damit  nimmt sie in Kauf, dass etwa allein im Mai die Ausländerarbeitslosigkeit in Österreich um 24 Prozent gestiegen ist. 

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link