26.000 langzeitbeschäftigungslose Ausländer belasten den Sozialstaat Österreich

Dass die Zuwanderung in den österreichischen Sozialstaat Realität ist, kann Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) nicht mehr verschleiern. In einer Anfragebeantwortung an die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein musste er die Karten auf den Tisch legen: Von den langzeitbeschäftigungslosen Arbeitnehmern in Österreich, deren Anzahl im März 2015 107.256 Personen betrug, waren 25.808 und somit ein knappes Viertel ausländische Staatsbürger.

Als langzeitarbeitbeschäftigungslos gelten Personen, die länger als 365 Tage ohne Beschäftigung waren. Dazu zählen etwa auch Schulungsteilnehmer, Lehrstellensuchende oder Personen, deren Arbeitsfähigkeit erst ermittelt werden muss. Dabei erweist sich vor allem der Wiener Arbeitsmarkt als Fass ohne Boden. Fast 15.000 der mehr als 25.800 ausländischen Langzeitarbeitslosen sind in Wien zu Hause.

Ausländische Langzeitarbeitslose vor allem Minderqualifizierte

Die vom AMS via Bundesminister Hundstorfer dem Parlament übermittelten Zahlen belegen aber auch noch eine zweite Tatsache: Die ausländischen Langzeitbeschäftigungslosen, die dem österreichischen Steuerzahler auf der Tasche liegen, sind zu einem großen Teil minderqualifiziert. So haben beispielsweise 19.514 von ihnen maximal eine Pflichtschulausbildung vorzuweisen.

Dass die ungehinderte Zuwanderung in den österreichischen Arbeitsmarkt und in den Sozialstaat zu einem echten Problem geworden ist, erkennen inziwschen auch ein paar von Hundstorfers Genossen in der SPÖ. So zeigte etwa der rote Arbeiterkammer-Direktor Werner Muhm dieses Problem jüngst in einem Interview auf, indem er unter anderem sagte, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich "zu einem beträchtlichen Ausmaß importiert" sei.

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