Von Bauch bis Fuß während der Geburt angezogen?

Foto: Bild: Jasonz / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Hose für die Geburt: Moslems wollen sich vor männlichen Blicken schützen

Wie es um die Selbstbestimmung von muslimischen Frauen steht, weiß man auch hierzulande dank einer demonstrativen Zurschaustellung von Seiten der männlichen Einwanderer mittlerweile ganz gut. Muss man etwa einmal in ein Krankenhaus, in einer Ambulanz für Gynäkologie warten oder schlicht zum Hausarzt, kann beobachtet werden, wie beschwerlich das Leben als männlicher Arzt in Europa sein kann. Oftmals wird jeder Handgriff mit Argusaugen des muslimischen Ehepartners beobachtet oder gleich eine weibliche Person als Ärztin verlangt.

Schutz vor männlichen Blicken

Während sich eingewanderte orientalische Familien den Hausarzt für die weiblichen Familienmitglieder noch aussuchen können und dabei oft auf eine Frau zurückgreifen, ist dies im Fall einer Schwangerschaft oder eines Notfalls im Krankenhaus schon problematischer. Oftmals protestieren die Männer lautstark in den Ambulanzen der öffentlichen Krankenhäuser, weil ein Arzt die Frau behandelt und damit auch einen Blick auf den Intimbereich werfen muss.

Eine indische Firma hat sich darum etwas ganz besonderes für die ohnehin schon schwersten Stunden einer Schwangerschaft einfallen lassen: Eine extra designte Hose für die Geburt, welche keinen Einblick in den Intimbereich der Frau bieten sollte. Obwohl Ärzte die Hygiene bemängeln und Hebammen auf die Umständlichkeit dieses Kleidungsstückes hinweisen, scheint das Produkt im muslimischen Raum reißenden Absatz zu finden.

Während sich die Erfinder von MamaPride über den großen Absatz freuen und offenbar nur helfen wollten, verweigern manche Krankenhäuser sogar die Geburt mit der Schlabberhose, welche sowohl Bauch, Intimbereich als auch die Schenkel bis hin zu den Knöcheln bedeckt. Angeboten wird das Stück im Onlineshop schon ab 20 Dollar. Man darf gespannt sein, wann die Hose auch hierzulande fester Bestandteil im Kreißsaal wird.

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