Gabalier gegen "Genderverseuchung" und Frühsexualisierung | Unzensuriert.at

Gabalier gegen "Genderverseuchung" und Frühsexualisierung

Andreas Gabalier provozierte schon mehrmals mit seinen bodenständigen Aussagen. Foto: Harald Bischoff / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Andreas Gabalier provozierte schon mehrmals mit seinen bodenständigen Aussagen.
Foto: Harald Bischoff / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
30. Juni 2015 - 18:00

Bereits mehrmals in letzter Zeit hat der heimische Schlagerstar Andreas Gabalier mit seinen bodenständigen Aussagen die linke Gutmenschenwelt erschüttert. Er weigerte sich etwa, die Bundeshymne in der neuen Version zu singen und stellte fest, dass es Männer, die auf Frauen stehen, heutzutage richtig schwer haben. Während er von einer kleinen linken Gruppierung ausgebuht wird, wächst sein Fanpublikum laufend und viele österreichische Bürger geben dem Musiker auch in seinen politischen Aussagen Recht. Nun lässt der junge Steirer mit einer bodenständigen Aussage aufhorchen.

Bodenständige Aussagen

In einem Interview mit dem Münchner Merkur wurde Gabalier etwa über seine Ansichten zu Thematiken wie Gendern, Homosexuelle und Gleichberechtigung ausgefragt. Weil er die hausgemachte Empörung schon wittern konnte, provozierte der Sänger erst recht und hielt mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Zwar stehe er grundsätzlich für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ein, „aber dass man in unserer genderverseuchten Zeit bald auf Ideen kommt, wie man im Privatleben vielleicht noch rechtlich festlegen könnte, dass der Mann einmal die Woche den Geschirrspüler ausräumt und die Wäsche aufhängt, das geht irgendwann zu weit." 

In Bezug auf diese Aussage erklärte er auch noch, dass er hoffe, dass es immer noch viele Frauen gibt, die lieber zuhause die ersten Schritte mit ihrem Nachwuchs gehen als sich verbissen in eine Karriererolle hineinzuzwängen. Auf die Frage hin, ob er etwas gegen Homosexuelle habe, konterte er gelassen: "Überhaupt gar nicht. Ich kenne sogar drei schwule Pärchen, zwei beim Fernsehen, eins privat. Ich finde nur, dass man diese Sexualität nicht ganz so breit in der Öffentlichkeit austreten muss. Aus Respekt unseren kleinen Kindern gegenüber. Die sollten sich doch ihr eigenes Bild von Sexualität machen, wenn sie alt genug sind. Und nicht unbedingt auf dem Weg in den Kindergarten die Pudelnackerten auf den großen Plakatwänden sehen."

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