Radikale Islamisten unterwandern EU-Institutionen

Über vermeintlich harmlose Vereine holen sich radikale Muslime Förderungen in Brüssel. Foto: Tinou Bao / flickr (CC BY 2.0)
Über vermeintlich harmlose Vereine holen sich radikale Muslime Förderungen in Brüssel.
Foto: Tinou Bao / flickr (CC BY 2.0)
1. Juli 2015 - 16:22

Am 24. Juni 2015 lud der freiheitliche EU-Abgeordnete Franz Obermayr in Brüssel zu einer Konferenz zum Thema „Unterwanderung der EU-Institutionen durch radikale Islamisten“. Neben Obermayr, der die Ergebnisse seiner umfangreichen Recherchen vorstellte, besetzte als unabhängiger Islamismus- und Terrorismusexperte Amer Albayati das Podium. Albayati tritt als Präsident der Initiative liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) seit Jahren gegen die zunehmende Radikalisierung des Islam in Europa auf. Durch seine Aufdeckungsarbeiten über die Machenschaften islamistischer Organisationen in Europa, vor allem die der Muslimbruderschaft, zog er die Verfolgung durch diverse radikale Islamisten auf sich.

Brüssel als Zentrum islamistischer Lobbyarbeit

Obermayr zeigte anhand mehrerer aktueller Fallbeispiele die Vorgänge bei der gezielten Unterwanderung europäischer Institutionen durch radikale islamische Organisationen auf. Dass Islamismus mittlerweile nicht zwingend gewalttätig in Erscheinung treten muss, sondern zunehmend subtil vorgeht, wurde anschaulich dargestellt. Brüssel hat sich dabei zum europäischen Zentrum dieser verdeckten Einflussnahme entwickelt. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei die Muslimbruderschaft ein, die sich nach außen gesetzeskonform gibt, insgeheim aber die Errichtung einer islamischen Gesellschaft anstrebt. Dabei gelingt es ihren Vertretern, erfolgreich an Fördergelder der EU zu gelangen. Obermayrs Recherchen legten dabei eine erschreckende Naivität und fehlendes Problembewusstsein seitens der Europäischen Kommission und auch einzelnen Mitgliedern des EU- Parlaments an den Tag.

Unauffällige Gruppen zur Geldbeschaffung

So steht zum Beispiel die Jugendorganisation FEMYSO (Forum of European Muslim Youth and Student Organizations) in einem sehr aktiven Naheverhältnis zur Muslimbruderschaft und tritt in Europa als deren Jugendorganisation und aktive Lobbygruppe auf. Dieses Forum wurde vonseiten der EU mit 85.000 Euro gefördert. Das Geld wurde zum Beispiel zur Erstellung eines „Islamophobie-Guide“ verwendet, dessen „Helplines“ allesamt zu weiteren radikalen islamistischen Vereinen führen. Also Nachwuchswerbung für Islamisten auf Kosten des Steuerzahlers.

Auch die muslimische Initiative MAI (Muslim Initiative of Ireland) wurde großzügig von der EU-Kommission mit Fördermitteln unterstützt. Für ein angebliches De-Radikalisierungsprojekt, das sich auf die Scharia stützt („Sharia-based approach on de-radicalisation of islamists“), wurden bislang rund 450.000 Euro an steuerfinanzierten Fördergeldern bewilligt. Dass die Scharia eine Gefahr für die europäische demokratische Grundordnung darstellt, ist für die EU-Kommission ebenso wenig relevant wie die Information, für welche Tätigkeiten diese Gelder im Rahmen des Projekts genau verwendet wurden. Bereits im vorigen Jahr hatte Obermayr auf diesen Missstand hingewiesen und bis heute noch keine klare Stellungnahme seitens der Kommission erhalten.

Zutritt zu EU-Institutionen

Doch Islamisten erhalten nicht nur Fördergelder, sie werden auch regelmäßig als Gesprächspartner angefragt und zu Veranstaltungen eingeladen. So war die FEMYSO-Vizepräsidentin Intissar Kherigi als Referentin zum Thema Islamophobie bei einer Diskussionsstunde des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten im Europaparlament vorgesehen. 

Obermayrs Forderungen: Klare Positionierung der EU gegen Islamismus

Obermayrs Forderungen vor diesem Hintergrund sind klar: Eine zwingende Registrierung aller in den EU-Institutionen tätigen religiösen Lobbygruppen, eine konsequente Untersuchung aller islamischen Gruppierungen im Hinblick auf islamistische Inhalte und Verbindungen in die extremistische Szene, die Erstellung einer schwarzen Liste verbunden mit einem Betretungsverbot von EU-Einrichtungen für auffällige Personen. Als weiteres Mittel schlägt Obermayr auch die bessere Überwachung von Geldflüssen innerhalb islamistischer Lobbygruppen vor.

Österreichs radikale Islamistenszene wächst

Auch Amer Albayati warnte vor dem verstärkten Einfluss der Moslembruderschaft in Europa, nahm aber insbesondere auch die Situation in Österreich in den Fokus. In den letzten Jahren hatte sich der Machtbereich der Brüder sowohl in der österreichischen muslimischen Glaubensgemeinschaft als auch in der österreichischen Politik verstärkt. Dies stellt nur nicht nur eine Gefahr für die österreichische Bevölkerung dar, sondern diskreditiert auch liberale und aufgeschlossene muslimische Gruppen. Vor allem in österreichischen Moscheen werden hinter verschlossenen Türen Menschen radikalisiert und für den Dschihad angeworben. Die Abschaffung der demokratischen Grundordnung durch die Einsetzung der Scharia als Rechts- und Gesellschaftsordnung ist eines ihrer erklärten Ziel. Die Islamisten in den österreichischen Moscheen sind mit der weltweiten islamischen Terrorszene bestens vernetzt und werden auch aus Ländern wie Saudi-Arabien finanziert.

Albayati zeigte sich besorgt, dass vor allem SPÖ und ÖVP eine Unterwanderung zulassen. Beide Regierungsparteien lassen islamistische Vertreter auf ihren Wahllisten kandidieren und unterstützen mit umfangreichen Förderungen die undemokratischen Vorgänge. Das langjährige Versagen der Integrationspolitik hat zu Parallelgesellschaften geführt, die heute die christlichen und demokratischen Werte unserer Republik gefährden. Durch die fortschreitende Islamisierung Europas könnten Terrorakte wie jene in Paris am Anfang dieses Jahres zur Normalität in Europas Hauptstädten werden.

Die Durchsetzung eines effektiven Islamismus-Gesetzes mit einer effizienten Kontrolle extremistischer Tätigkeiten speziell in den österreichischen Moscheen und die Implementierung einer vernünftigen Einwanderungspolitik zur Sicherung der Demokratie seien nach Ansicht Albayatis in Anbetracht der Probleme überfällig.

wandere aus, solange es noch geht

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Kommentare

94
82

So pervers das klingt, man muß für die Existenz des "IS" hierorts sogar noch dankbar sein! Warum? Weil sonst der Jubel- und Begeisterungskurs der von Verbrechern regierten EU-Staaten gegenüber dem Islam noch VIEL intensiver und weitaus unterwürfiger wäre, als dies auch so schon der Fall ist!

80
89

- ja, es klingt und ist pervers, dennoch ist Ihre Schlußfolgerung durchaus logisch und nachvollziehbar!
Mit dem IS muß u.U. ein tödliches Übel bevorzugt werden um den schleichenden Völkermord an unserem Volk durch ferngelenkte gewissen- und charakterlose Lakaien und geisteskranke Schmarotzer zu vermeiden.

96
89

So nehmen nicht nur Israel und Juden, sondern auch Erdogan, die Saudis,etc. mit ihren Moslems über Brüssel und die regionallen Verwaltungsbehörden richtungsbestimmenden Einfluß auf Politik und somit auf das Leben der autochthonen Menschen in diesem EU-Misthaufen.
Die "Feinabstimmung" wird dann von den Gehätschelten unter Mithilfe der ferngelenkten und charakterlosen Pseudo-Politiker Vorort vorgenommen.
Und der deutsche und österreichische Phlegmat und Feigling duldet´s und fühlt sich wohl dabei!

103
94

oder vom "bösen Islamismus" geköpft zu werden?
Über eines sollte unmißverständlich Klarheit herrschen:
Ohne Islam mit seinen "guten"Moslems- kein s.g.Islamismus mit seinen "bösen" Moslems.
Der Islam in all seinen Facetten mag bleiben wo er entstanden ist-zur Kultur gehört--zu UNS in Österreich,dieser BRD,in West- und Zentral-Europa gehört DER Islam nicht,was nicht ausschließt,daß der eine oder andere nützliche Moslem auch bei UNS seinen Lebensmittelpunkt haben kann,wenn er denn der bei UNS vorherrschenden,von UNS über Jahrhunderte geformten Kultur nicht entgegen wirkt.
Wer den bedingungslos,von schützenden Auflagen befreiten eingeschleppten Islam als mit UNSERER gewachsenen Kultur gleichberechtigt sieht,pflegt die Brutstätte,die der s.g. Islamismus mit seinen "bösen" Moslems benötigt um UNS und UNSERE Kultur zu vernichten.Deswegen ist zwischen,Erdogan hat dies explizit betont,(gemäßigtem)Islam und (radikalem) Islamismus NICHT zu unterscheiden.Ohne Islam- kein Islamismus.So einfach!

83
113

Nicia oder nur andere Kampflesben ?

72
137

Ich habe entdeckt, das Besucher von der Venus unsere Regierung unterwandert haben!
Das Ernst Kirchweger Haus in Wien ist der einzige Ort, der bis jetzt verschont geblieben ist. Deswegen fühle ich mich dort so wohl!!!

105
100

Mehrere Augenzeugen berichten, dass sie beim Terroranschlag in Tunesien am vergangenen Freitag MEHRERE Terroristen beobachtet haben:

http://www.thetruthseeker.co.uk/?p=117843

Also fällt auch hier die These vom Einzeltäter flach ...

Könnte es also sein, dass auch beim Terroranschlag in Graz noch andere Täter im Hintergrund existieren?

127
91

wir haben dagegen nur mehr zwei Mittel:
Wahlen und Kalaschnikow!!!

129
89

Die Bilderberger haben das alles schon ausgemacht. Zuerst die Bevölkerung mit Zuwanderern ersetzen und dann die Demokratien endgültig ausschalten.
Die korrupte Politlandschaft macht mit, weil sie viel Geld dafür bekommen.

90
116

unseren Kinder und später unseren Enkel,(wenn`s überhaupt noch eine gibt!)sagen ?
Wir waren nur ein Haufen von Möchtegernschreiberl...? Oder nur feige Schwei... ?
I muss es immerwieder sagen:I bin ja soo stolz auf ... ? Und wenn diese Schei... vorbei sein sollte,wer hat die Gewissheit,ob es dann so wie die Geschichte es immer wieder lehrt, von vorne anfängt.Der Homo sapiens,er kann sich einfach nicht zurück besinnen.Ein verlorener Haufen - traurig .

Seiten

//-->