Die Bundeshauptstadt Wien ist der linksextreme Hotspot von Österreich

Foto: Bild: Florian Bausch / flickr (CC BY-SA 2.0)
Verfassungsschutzbericht 2014: Mehr Anzeigen gegen Linksextreme

Der vor kurzem veröffentlichte Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2014 zeigt ganz klar, von welcher politischen Seite Gewalttaten in Österreich ausgehen. So gab es bei Gewaltdelikten gegen Menschen einen massiven Zuwachs bei links-motivierten Taten.

Schwere Körperverletzungen gestiegen

2013 gab es beispielsweise 20 Anzeigen wegen schwerer Körperverletzung, 2014 waren es bereits 31. Zum Vergleich: Der extremen Rechten wurde im Jahr 2014 nur zwei Anzeigen wegen schwerer Körperverletzungen zugeordnet. Einen enormen Anstieg gab es auch beim Delikt „Widerstand gegen die Staatsgewalt“. Die Zahl der Anzeigen erhöhte sich hier von 18 im Jahr 2013 auf über 70 im Folgejahr.

Wien ist linksextremer Hotspot

Über 70 Prozent aller linksextremen Tathandlungen wurden in Wien angezeigt. Wien gilt daher als Hotspot des Linksextremismus in Österreich. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Wien mit Abstand die größte Studentenstadt Österreichs ist und die linksextreme Szene dort besonders gut mobilisieren kann.

Großer Anstieg an linksextremen Tathandlungen

Insgesamt gab es bei linksextremen Tathandlungen einen Anstieg bei den Anzeigen von 411 auf 545. Aufklärungsquote: knapp über 25 Prozent. Zieht man nun die sogenannten Gesinnungsdelikte (Verbotsgesetz, Abzeichengesetz) – linksextreme Gesinnungsdelikte kennt das Strafrecht nicht – ab, zeigt sich, dass die Zahl der Anzeigen gegen rechte Täter mit 506 niedriger ist als jene der Anzeigen gegen die linke Szene. 

Des Weiteren ist dem Verfassungsschutzbericht folgender Satz zu entnehmen:

Für die öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit sind Teilbereiche des linksextremen Spektrums jedoch – temporär und anlassbezogen – als Risiko zu bewerten. 

Die größte Bedrohung für die Sicherheit Österreichs geht laut Verfassungsschutz allerdings von religiös motiviertem Extremismus und Terrorismus aus. Sorgen bereiten vor allem jene Menschen, die aus Österreich in den Dschihad nach Syrien oder in den Irak reisen und danach nach Österreich zurückkehren.

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