Auch in Norwegen scheint sich die Transgender-Lobby durchzusetzen.

Foto: Bild: Photo by CEphoto, Uwe Aranas / Wikimedia CC-BY-SA-3.0
Norwegen: Geschlechtsänderung für Siebenjährige

Im Umgang mit sogenannten "Transgender"-Personen, also jenen, die der Meinung sind, tatsächlich dem anderen Geschlecht anzugehören, gibt Norwegen nun neue Richtlinien vor: Bisher konnte man erst mit 18 offiziell entscheiden, sein Geschlecht wechseln zu wollen – nun soll es sogar Kindern ab sieben Jahren erlaubt sein. Der Gesundheitsminister Bent Hoie war laut TheLocal auf der Osloer Schwulenparade aufgetreten und hatte den Plan verkündet: "Dies ist ein wichtiger Bereich, in dem Norwegen seit Jahren weit hinter anderen Ländern im Rückstand lag. Nun können wir stolz sein, dieses Gesetz zu erlassen."

Geschlecht völlig frei entscheidbar

Jetzt können Kinder zwischen sieben und 16 Jahren ohne psychiatrische oder medizinische Untersuchung – bloß nach Rücksprache mit ihren Eltern – ihr offizielles Geschlecht ändern. Ab 16 soll dies völlig frei entscheidbar sein. Auch die Umkehr der Geschlechtsänderung soll jederzeit möglich sein. Für die Anerkennung des anderen Geschlechtes müssen auch keine geschlechtsverändernden Operationen mehr vollzogen werden.

Transgender-Lobby will keine Altersgrenze

"Dieser Gesetzesentwurf ist historisch, denn nun wird es nicht mehr das Gesundheitssystem sein, das entscheidet, ob jemand sein Geschlecht geändert hat, sondern das Individuum", so Minister Hoie. Für die europäische Transgender-Lobby ist das jedoch nicht genug: Sie orientiert sich am "Gold-Standard" Maltas, wo die Geschlechtsänderung überhaupt keine Altersbeschränkung kennt.

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