Mit dem Anstieg der Scharia-Gesetzgebung steigen auch die heimlich geschlossenen polygamen Ehen an.

Bild: Akhlispurnomo/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Großbritannien: Rund 100.000 Moslems leben in Polygamie

In Großbritannien gibt es laut einem Bericht der Times um die 100.000 muslimische Familien, die in Polygamie leben, obwohl diese Ehen nach britischem Recht ungültig sind. Britische Minister sind darüber besorgt, dass die Frauen dieser Familie beispielsweise im Falle einer Scheidung kein Recht auf eine gerechte Teilung des Eigentums erhalten.

Scharia-Richterin verteidigt illegitime Ehen

Mit dem Anstieg der Scharia-Gesetzgebung steigen auch die heimlich geschlossenen polygamen Ehen an. Die erste weibliche Scharia-Richterin Großbritanniens, Amra Bone, verteidigt diese Gesellschaftsformen: "Die Regierung kann nicht von Muslimen verlangen, nicht mehr als eine Frau zu haben." Somit stellt sie Muslimen frei, sich außerhalb des britischen Rechts zu bewegen. Die Scharia-Gerichte, seit 1996 im Vereinigten Königreich aktiv, waren ursprünglich dafür gedacht, spezielle religiöse Richtlinien in Gerichtsfällen anzuwenden. Doch während sie eigentlich innerhalb des britischen Rechts agieren sollten, gehen Muslime dazu über, die Gesetze einfach zu ignorieren und nur noch die muslimischen Zeremonien vollziehen zu lassen, so auch bei der Hochzeit mit zusätzlichen Ehefrauen, die mit keinen rechtlichen Verbindlichkeiten einhergeht.

Hauptsächlich junge, extremistische Muslime

Die führende muslimische Familienrichterin Aina Khan warnt vor den zukünftigen Entwicklungen rund um die Polygamie: "Ungefähr ein Viertel aller Paare, mit denen ich zu tun habe, sind von Polygamie-Themen betroffen", so Khan in einem Interview mit der Times. "Es gab in den letzten Jahren einen riesigen Anstieg, weil Muslime eine geheime Nikah [islamische Hochzeit] haben können und niemand davon erfahren wird." Das Wachstum der Parallel-Hochzeitsgesellschaften, die nicht unter das Gesetz fallen, würde von Muslimen unter 30 vorangetrieben, die tendenziell religiöser würden.

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