Das ist der stärkste Mann Österreichs! Franz Müllner zieht Flugzeuge und ärgert sich über die Asyldebatte.

Foto: Bild: Austrian Airlines from Austria/Austrian Rock conquers B 777/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Österreichs stärkster Mann postete: “Asylwerber können ins Bad, Bauarbeiter müssen 12 Stunden in der Hitze arbeiten”

Ein Posting des offiziell stärksten Mannes Österreichs, Franz Müllner, sorgte für einen wahren Shitstorm auf Facebook. Seine Meinung tat er folgendermaßen kund:

Ihr beschwert euch über Asylanten denen es zu heiß ist im Zeltlager…Wer beschwert sich über unsere Bauarbeiter die täglich 12 Stunden am Bau stehen und hart für ihr Geld Arbeiten! Die können nicht ins Schwimmbad gehen? Im Gegenteil unsere Asylanten schon? Was ist eigentlich los mit euch zählen wir Österreicher gar nichts mehr?

Posting nach Shitstorm gelöscht

Franz Müllner reagierte damit auf die aktuelle Diskussion über die in Zelten untergebrachten Asylwerber – fast täglich berichteten Medien über deren Leiden, aufgrund der hohen Temperaturen könnten sie kaum schlafen oder würden einen Kreislaufkollaps erleiden. Müllner aber wollte auch auf die Situation der Bauarbeiter aufmerksam machen, die ebenfalls unerträglicher Hitze ausgesetzt seien und bei mehr als 30 Grad im Schatten bis zu zwölf Stunden arbeiten müssten.

Nach dem Shitstorm löschte Müllner den Eintrag und gegenüber der Tageszeitung Österreich sprach er von einem "Fehler": Das Posting "war falsch formuliert, ich wollte dabei nicht schlecht über irgendjemanden reden. Ich bin ein unpolitischer Mensch und zeige starken sozialen Einsatz. Ich werde nie mehr etwas dazu schreiben."

Zeltstadt mit Asylwerbern im Tourismusort

Wer hierzulande seine Meinung sagt, wird also sofort niedergemacht. Tatsächlich fordern bereits mehr als die Hälfte der Österreicher einen Stopp der zügellosen Zuwanderung. Dennoch werden immer mehr Zeltstädte  errichtet – zuletzt im Burgenland und in Kärnten, wo das Innenministerium im Tourismusort Krumpendorf am Wörthersee mit 740 Einwohnern bis dato 120 Asylwerber unterbrachte. Bis zu 240 Personen könnten es noch werden, die in die Zeltstadt auf dem Gelände der Polizeikaserne einziehen.

Mehr zum Thema Asyl im aktuellen Unzensuriert-TV "Asylchaos – Sturm auf Europa"

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