Unter Allahu-akbar-Rufen: Flüchtlingsaufstände in Ungarn

Immer wieder randalieren die Asylwerber in Debrezin unter "Allahu-akbar"-Rufen. Foto: Screenshot aus Nachrichtensendung atv (Ungarn)
Immer wieder randalieren die Asylwerber in Debrezin unter "Allahu-akbar"-Rufen.
Foto: Screenshot aus Nachrichtensendung atv (Ungarn)
11. Juli 2015 - 10:02

Im Flüchtlingslager Debrezin brechen immer wieder heftige Unruhen aus.
Es ist das größte Lager dieser Art in Ungarn, auch eine Schubhaftanstalt ist darin inkludiert. Auf YouTube sind Videos zu finden, in denen gezeigt wird, wie eine tobende Meute unter Allahu-akbar-Rufen (Allah ist groß) Mistkübel in Brand setzt und vorbeifahrende Autos mit Steinen, Flaschen und Latten attackiert. Immer wieder gibt es Versuche, die Straßen zu blockieren:

Um die tobende Meute unter Kontrolle zu bekommen, mussten am 29. Juni 150 Polizisten einschreiten. Der Mob, der sich bis zum Eintreffen der Polizei bereits im Lager verbarrikadiert hatte, ging dann auch noch auf die Polizei los. Lediglich einer der Islamisten wurde verhaftet. Auch nachdem die Situation beruhigt werden konnte, mussten zur Sicherheit noch 200 Polizisten vor Ort bleiben, um weitere Eskalationen verhindern zu können.

Religiöser Konflikt"

Wie die linksliberale Pester Lloyd berichtet, handelte es sich dabei um einen „religiösen Konflikt“. Die genaue Ursache für die Unruhen ist unklar. Die Islamisten rechtfertigen ihren Wutausbruch damit, dass jemand den Koran beleidigt hätte, andere schildern, dass dem Ausbruch keine unmittelbare Ursache vorangegangen sei.

Dieses Video zeigt einen erneuten Aufstand am 4. Juli:

Asylwerber sollen künftig arbeiten

Das ungarische Innenministerium kündigte als Reaktion auf die Unruhen an, Asylwerber künftig für die Erwirtschaftung der Kosten, die sie durch ihren Aufenthalt in Ungarn verursachen, zur Arbeit in kommunalen Beschäftigungsprogrammen einzuteilen.

Diese Programme wurden eingerichtet, damit arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger auch ihren Teil zur Gesellschaft beitragen, anstatt nur von ihr zu profitieren. In den Programmen verrichten die sogenannten Közmunka Feldarbeit, reinigen öffentliche Plätze und schaufeln im Winter Schnee.

Sofortabschiebungen sollen Flüchtlingswelle eindämmen

Der Arbeitsdienst verstoße gegen die Genfer Flüchtlingskonvention, mahnt die Pester Lloyd. Die ungarische Regierung lässt sich davon jedoch genausowenig etwas vorschreiben wie von der EU. So schnürte sie vor kurzem ein Maßnahmenpaket, das Sofortabschiebungen und schnellere Asylverfahren möglich macht, um den Frieden in Ungarn zu sichern und die Bevölkerung vor den wütenden Horden aus Afrika und dem Orient zu schützen.

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