Der mutmaßliche Türke soll auf dem Arm einen Totenkopf als Tätowierung getragen haben.

Foto: Bild: Unknown engraver/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Christliche Musik gehört: Mutmaßlicher Türke prügelte 26-Jährigen ins Koma

Die Polizei sucht dringend Zeugen für einen Vorfall im Oktober 2014, als ein 26-Jähriger – weil er im Auto christliche Musik hörte – verprügelt wurde und danach für eine Operation in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden musste. Als Täter, so die Ermittler, käme ein anfang-50-jähriger, 1,70 bis 1,80 Meter großer Mann mit kurzen, schwarzen Haaren in Frage. Er sei möglicherweise türkischer Herkunft. Auf dessen Beifahrersitz saß nach Angaben des Opfers eine Frau mit einem Kopftuch.

Totenkopf auf dem rechten Arm

Für den 26-jährigen Deutschen hatte seine Musikwahl schwerwiegende Folgen. Wie er der Polizei mitteilte, stand er im Stau auf der Autobahn A 66 in Richtung Wiesbaden, als plötzlich ein Mann neben seinem Wagen stand und ihn aufforderte, die Musik leiser zu machen. Als er sich weigerte, kam es zum Streit und zum tätlichen Angriff, bei dem der 26-Jährige einen heftigen Schlag gegen den Kopf erhielt. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo eine folgenschwere Operation am Kopf erforderlich war. Erst als das Opfer aus dem künstlichen Koma wieder erwachte, konnte er von den Ermittlern einvernommen werden.

Der 26-Jährige gab laut Wiesbadener Tagblatt zu Protokoll, dass der Täter einen etwa 10 bis 15 Zentimeter großen Totenkopf auf dem rechten Arm und möglicherweise einen Sonnenuntergang oder einen Löwen als Tätowierung auf der Brust trug. Der Mann soll mit einem grünen 3er-BMW unterwegs gewesen sein.  

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link