Oralsex im fortschrittenen Ausmaß sei bei Muslimen verboten, sagte ein Islam-Gelehrter im türkischen Fernsehen.

Foto: Bild: Seedfeeder/ Wikimedia CC BY-SA 3.0
Verbotene Sexpraktiken bei Muslimen: Oralverkehr in fortgeschrittenem Ausmaß tabu

Wenn im Fernsehen ein türkischer Islam-Gelehrter über die verbotenen Sexpraktiken bei Muslimen spricht, kann das nur ein Quotenhit werden. So geschehen in der Sendung der türkischen Starmoderatorin Pelin Cift, in der Ali Riza Demirkan sagte: "Oralverkehr im fortgeschrittenem Ausmaß" sei für muslimische Paare tabu. Daraufhin brach die Moderatorin in schallendes Gelächter aus. Der Theologe fragte entrüstet: "Schwester, was haben Sie für ein Problem mit mir?" Worauf die Moderatorin, gerade im Lachkrampf, entgegnete: "Was ist Ihr Problem, Herr Lehrer?"

Spöttische Kommentare im Internet

Bevor die Diskussion eskalierte, schilderte Ali Riza Demirkan der Moderatorin am Freitagabend ausführlich und nüchtern, welche Formen des Geschlechtsverkehrs für Muslime "haram" (verboten) sind. Die Aussage über den Oralsex führte aber zum Höhepunkt der Sendung. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) reißen seither die spöttischen Reaktionen im Internet nicht ab. Ein Nutzer postete ein Bild von sich mit einer eisernen Maske, mit der er sich, wie er versicherte, vor "fortgeschrittenem Oralsex" schützen wollte. Auf Twitter kommentierte ein User: "Du kannst allen noch so harten religiösen Pflichten nachkommen, aber dann kommst Du wegen fortgeschrittenen Oralverkehrs in die Hölle."

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