Das AMS Wien hilft Asylwerbern bei der Jobsuche.

Foto: Bild: Herzi Pinki/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
16.000 Asylberechtigte auf Arbeitssuche: AMS-Wien hilft mit Pilotprojekt

Noch nie war die Arbeitslosigkeit so hoch in Österreich, noch nie war es so schwer einen halbwegs guten Job zu finden, bei dem man mit dem Einkommen auch das Auskommen findet. Eine Institution, die den arbeitssuchenden Österreichern bei der Jobsuche unter die Arme greifen sollte, nämlich das mit Steuermitteln finanzierte Arbeitsmarktservice (AMS), hat nun offenbar Besseres zu tun: Im August will das AMS Wien ein Pilotprojekt starten, um – jetzt kommt`s – Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

16.000 Asylberechtigte arbeitssuchend

Im Mai waren 16.000 Asylberechtigte als arbeitssuchend vorgemerkt. Sie sollen mittels „Kompetenzcheck“, bei dem man ihre Fähigkeiten erforscht, einen Arbeitsplatz finden. Die meisten davon kommen aus Syrien und Afghanistan. Vor allem bei den Syrern sei das Ausbildungsniveau teilweise hoch, sagte AMS-Sprecher Sebastian Paulick der Presse. Etwa 20 Prozent hätten eine akademische Ausbildung oder zumindest eine höhere schulische Bildung. Bei den Afghanen sei das Niveau niedriger.

ORF.at nahm Artikel von Startseite

Zwei Drittel der Asylwerber, die auf Jobsuche sind, wohnen in Wien. Durch die Aktion des AMS wird der Arbeitsmarkt in der Bundeshauptstadt nun noch mehr belastet, die Löhne weiter gedrückt und im schlechtesten Fall Einheimische sogar vom Arbeitsmarkt verdrängt. Der Bericht in der Tageszeitung Die Presse wurde am Dienstag von ORF.at übernommen. Die Meldung wurde aber nach wenigen Minuten wieder von der Startseite enfernt – offenbar war die Entrüstung unter den Lesern so groß, dass man den AMS-Artikel lieber versteckte.

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