Wien: Deutschlernklassen für Asylanten kommen

Das Thema  „Deutschlernklassen“ für Personen, die dem Regelunterricht aufgrund ihrer Sprachdefizite nicht folgen können, erhält einen neuen Aufwind. Angestoßen wird die langjährige Diskussion diesmal von Forderungen des Wiener Stadtschulrates nach eigenen Klassen für Asylantenkinder. Gegenüber der Presse sagte die zuständige Dame für Sprachförderung im Wiener Stadtschulrat, wie solche Lernklassen für Asylanten funktionieren sollen. Diese würden keinesfalls länger als ein Jahr und höchstens fünf Tage die Woche dauern. Außerdem müsse man solche Klassen so flexibel wie möglich gestalten, da das Bildungsniveau der Kinder sehr unterschiedlich sei.

FPÖ will Lernklassen für alle mit Sprachdefizit

Die FPÖ fordert nicht nur Lernklassen für Asylanten, sondern für alle Schüler mit Sprachdefizit. Zusätzlich will man endlich Deutsch als Pausensprache etablieren. Man Begrüße von Seiten der Freiheitlichen zwar die Lernklassen für Asylanten, jedoch würde man sich weitere Maßnahmen wünschen, betonen FPÖ-Bildungssprecher, Dominik Nepp, und FPÖ Wien Klubobmann, Johann Gudenus, in einer Aussendung: „Gerade Kinder mit Migrationshintergrund haben massive Deutschdefizite und können dem Regelunterricht daher nicht folgen. Trotzdem steckt man sie dem Alter entsprechend als so genannte außerordentliche Schüler in normale Schulklassen. Damit verhindert man nicht nur das Vorankommen dieser Kinder, auch jene Schüler, die den Lernstoff sprachlich grundsätzlich verstehen würden, werden blockiert. Der Lehrplan kann ohnehin längst nicht mehr eingehalten werden",  so die beiden Freiheitlichen. Laut FPÖ müsse man die Sprachdefizite schon vor Schuleintritt beseitigen.

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