Osteuropäische Staaten lehnen Aufnahme muslimischer Flüchtlinge ab

Die Oststaaten der EU nehmen bevorzugt christliche Flüchtlinge auf und lehnen muslimische ab. Foto: blu-news.org / flickr (CC BY-SA 2.0)
Die Oststaaten der EU nehmen bevorzugt christliche Flüchtlinge auf und lehnen muslimische ab.
Foto: blu-news.org / flickr (CC BY-SA 2.0)
21. Juli 2015 - 14:00

Die östlichen Staaten der EU weigern sich angesichts der aktuellen Flüchtlingswelle zusehends, muslimische und dunkelhäutige Migranten aufzunehmen. Selbstbewusst pochen Länder wie Polen, Estland, die Slowakei oder Tschechien auf die Tatsache, dass sie einem christlichen Kulturraum angehören, wo kein Platz für die islamische Kultur wäre. Christliche Flüchtlinge wollen die Staaten jedoch vermehrt aufnehmen.

145.000 Unterschriften gegen Einwanderer aus Afrika und Nahost

In Tschechien etwa sammelte der „Block gegen den Islam“ 145.000 Unterschriften, um die Einwanderung von islamischen Migranten zu unterbinden. Sogar der sozialistische Präsident Tschechiens, Milos Zeman, sprach sich wiederholt gegen die Aufnahme von Nordafrikanern und Arabern aus. „Flüchtlinge aus einem kulturell ganz anderen Umfeld wären in Tschechien in keiner glücklichen Lage“, so ein Sprecher. Lieber will man Christen aus Syrien aufnehmen. Bei den bereits zugesagten 1.500 Flüchtlingen will Tschechien sogenannte Sicherheits-Hintergrund-Checks durchführen. Untergebracht werden die Einwanderer zudem in geschlossenen und abgelegenen Flüchtlingsheimen, wo sie die lokale Bevölkerung nicht belästigen können.

Auch aus der Slowakei kommen ähnliche Töne. Der slowakische Regierungschef, Robert Fico, warnte wiederholt, dass sich unter islamischen Flüchtlingen sehr leicht Terroristen mischen könnten. Deshalb will man auch hier vermehrt syrische Christen aufnehmen.

70 Prozent der Polen gegen islamische Einwanderer

Polen will insgesamt 2.000 Flüchtlinge aufnehmen. Diese Zahl ist aber vielen Polen zu hoch. In einer Umfrage lehnten darüber hinaus 70 Prozent der Bevölkerung die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten oder Afrika ab. Konservative Politiker plädieren für ein verstärktes Augenmerk auf der Rückführung von Auslandspolen.

Und auch in Estland sind Politiker und Bevölkerung wenig begeistert von der Aufnahme muslimischer Migranten. Der konservative estnische Sozialminister, Margus Tsahkna, meinte – angesprochen auf die bevorzugte Aufnahme von christlichen Flüchtlingen – kurz und knapp: „Wir sind schließlich ein zum christlichen Kulturraum gehörendes Land“.  

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Kommentare

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Ich bin dafür, dass wir Politiker aus dem Osten als Gastarbeiter zu uns holen und unsere "Manager" in die Arbeitslose schicken- so wie es in anderen Branchen auch der Fall ist.

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Ich bin mir nicht so sicher, dass das Ablehnungsverhalten der östlichen Politiker grad so auf Verantwortungsbewußtsein hinausläuft. Da sind auch ganz andere Überlegungen dahinter.
Natürlich kann ich das nicht von den genannten Ländern aus beurteilen. Aber ich lebe in Siebenbürgen, in Rumänien. Und da ist es genau dasselbe.

Was steckt denn in RO dahinter? Einfach:
Zum einen weiß man auch hier nicht mehr, wo man das Geld hernehmen soll, um die Karre am Laufen zu halten. Sich da noch zusätzliche (vermeidbare) Kosten aufzubürden, - das wäre ja Harakiri auf Raten.
Dazu kommt die Mentialität. So wie man in Polen überwiegend katholisch denkt, denkt man hier überwiegend orthodox. Überhaupt ist RO eine Insel der Seligen, - der Islam hat hier überhaupt keinen Stellenwert.
Die wenigen Türken, die sich am Schwarzen Meer oder in Bukarest niedergelassen haben, ordnen sich ohne Probleme unter.
Wenn das jemand von den Politikern ändern wollte, dann wird er mit Sicherheit nicht mehr gewählt.

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will INSGESAMT 2000 Flüchtlinge aufnehmen und das ist den meisten noch zu viel!Das Land hat ca. 30 Millionen Einwohner mehr als wir.Wieviele sind nochmal schon bei uns?! Ich glaub den meisten von uns ist es auch schon zu viel!

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Es is olls gsogd odr besser sou gschriem, weideres konn
undrbleim, rechd homs olle!
Ner unsre Polidiger müssns nuch begreifn, dej Deifln, de verdommdn!

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Abgesehen davon dass es sich in den wenigsten Fällen um Flüchtlinge handelt, sonst wären ja Frauen und Kinder dabei, bin ich entsetzt über die ekelhafte Feigheit und staatsschädingender Toleranz unserer Staatsspitzte gegenüber radikalen Moslems. Auf Verlangen eines Imam werden in einer Gefängniskirche die Kreuze abgenommen.
Das ist offene Feindschaft gegen die Christliche Religion der nachgegeben wird. Da von Moslems keine Toleranz zu erwarten ist, steht den Christen hier das selbe bevor wie im arabischen Raum. Nur braucht halt alles seine Zeit.
Unsere dafür verantwortlichen Politiker, können, oder wollen nicht sehen, dass sie
eine Schlangengrube nähren.

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„Wir sind ein zum christlichen Kulturraum gehörendes Land“.
Diesen Satz können sich unsere "Volksverräter" hinter die Ohren schreiben!

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verantwortungsbewussten Politikern in Osteuropa.
Und was haben wir?
Dagegen sind unsere PolitikerInnen Schießbudenfiguern.

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haben EUbonzen und amihuren hörige österreichverräter, sonst nichts. österreichisches geld nehmen sie, aber etwas für österreich zu tun liegt ihnen fern. sie nehmen nur das volk aus für die EU und asylschmarotzer. alles im auftrag ihrer herrn, es gehören wieder politiker her die herz, hirn,haben jene zu 100% nicht, und sinn für österreich haben, natürlich auch rückgrat. die momntanen haben zwar auch rückgrat aber gegen deren rückgrat ist ein ausgeleiertes gummiband eine stahltraverse.

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Recht haums! Noch viazg Joah Kommunismus und de Russen > KA WUNDA! De haum fia a Wäu gnua von so an Schmäh!

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de se do jetzan ausn Meer aussafischn tan, taten se durt a net was i wie wohl fühln. De passn eher zu de Franzosn do obe do nach Marseille oder wos was i wohin. Jedenfolls durthin net zu de Ostblockler! Jo, des wär jo net human. So a Nega is a nur a Mensch und hättn de Franzosn den Gaddafi net den Orsch aufgrissn, waratn`s heit no durt in Libyen. Deshalb keraten (=gehörten) de olle nach Frankreich oda zum Ami gschickt. Oba des traut se do kana sogn!

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