Jeder fünfte Rekrut beim Heer ist Moslem. Bereits mehrmals fallen Muslime dort negativ auf.

Bild: 6jgbrig ÖÄ & KOMM / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Bundesheer: Rekruten posieren mit Islamistengeste und Sturmgewehr

Bereits zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit berichtet die Kronen Zeitung über mutmaßliche Islamisten in den Reihen des österreichischen Bundesheeres. So wurden mindestens zwei muslimische Rekruten mit der Zeigefindergeste des IS auf Fotos festgehalten. Konsequenzen dürfte es aber, zumindest in einem Fall, keine geben.

Radikaler Imam in Gardekaserne?

Auf einem der Fotos ist Wiens Militärkommandant Kurt Wagner mit einem neuen Imam für die Gardekaserne und einigen Rekruten abgelichtet. Dabei strecken ein Rekrut und ein Islamvertreter den Zeigefinder in die Höhe, was als Symbol der radikalen Islamisten für den „einzig wahren Gott“ gilt. Von nahezu jedem Terroristen der jüngeren Vergangenheit gibt es solche „Zeigefingerfotos“. Das Heeresnachrichtenamt sieht jedoch in dem strenggläubigen bosnischen Rekruten keine Gefahr. Ermittlungen zur anderen Person, aus dem näheren Umfeld des neuen Imams stammend, die mit dem Zeigefinder posierte, gab es gar keine

Sturmhaube, Gewehr und IS-Geste

Auf einem anderen Foto ist wiederum ein türkischer Rekrut zu sehen der mit Sturmhaube, Gewehr und der Zeigefingergeste posiert. Unter dem Bild soll zudem „Klick-Klack Kopfschuss“ und „Allah u Akbar“ gestanden haben. Ein deutlicher Hinweis auf radikalislamische Tendenzen innerhalb des Bundesheeres. Aus dem Verteidigungsministerium hieß es dazu, es handle sich um einen „disziplinär und möglicherweise strafrechtlich relevanten Tatbestand“.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache dazu: „Pistolen, Schnellfeuerwaffen, einschlägige Gesten – die Bilder sprechen eine deutliche Sprache. SP- Verteidigungsminister Gerald Klug und Staatsanwaltschaft müssen hier tätig werden!“

Militärkommandant: Muslime „stolz auf Bundesheer“

Angesichts dieser Vorkommnisse verwundern die Aussagen des Wiener Militärkommandanten Kurt Wagner, wonach muslimische Soldaten und jene mit Migrationshintergrund besonders stolz wären beim Bundesheer zu sein. Er wolle zudem keinen Muslim unter Generalverdacht stellen. Das Posieren, anscheinend auch mit islamistischen Gesten, gehöre für Wagner „dazu“. Viele Rekruten würden für Fotos mit Gewehr und ähnlichem posieren. Natürlich sei das verboten, doch nachdem besagter Rekrut schon abgerüstet hat, drohen ihm demnach keine disziplinären Maßnahmen mehr. Für den islamischen Militärseelsorger Abdulmedzid Sijamhodzic ist das posieren mit dem erhobenen Zeigefinder kein Zeichen des radikalen Islams oder des IS.

In Wien ist bereits jeder fünfte Rekrut ein Moslem. Berichte über das Wegdrehen von der österreichischen Flagge bei Appellen und Angelobungen, sowie die aktuellen Vorkommnisse lassen an der Begeisterung muslimischer Rekruten für das Bundesheer zweifeln. In Deutschland warnt etwa der Bundesverfassungsschutz seit Jahren vor dem Einsickern islamistischer Personen in die Bundeswehr.

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