Roter Puff-Experte Götz Schrage auf Stimmenfang bei den Hells Angels

Er bezeichnete HC Strache als „menschlichen Müll“ und Johann Gudenus in gar nicht gutmenschlicher Manier als „schwuchtelig“: Götz Schrage sorgte in letzter Zeit immer wieder für intellektuell eher mäßiges Aufsehen und sollte eigentlich als Bordellbeauftragter zwischen SPÖ und dem Rotlichtmilieu vermitteln, wie Unzensuriert.at bereits berichtete. Als Lohn dafür erntet der gebürtige Deutsche einen guten Listenplatz der roten Partei bei den kommenden Wien-Wahlen im Herbst. Seine Wählerschicht hat er sich schon vorab genau ausgesucht und sympathisiert nun mit dem Hells-Angels-Milieu.

Stimmenfang im Rockermilieu?

Im sozialen Netzwerk Facebook lassen sich so einige Kuriositäten von politisch tätigen Personen finden. Skurrile Vorlieben und Widersprüche finden sich dort zuhauf. So auch ein seltsames „Gefällt mir“ des Sozialisten Götz Schrage zu einem geposteten Artikel aus der Hannoveraner Zeitung über den Ex-Boss der dortigen Hells-Angels, Frank Hanebuth.

Ein begeisterter Leser – ebenfalls eine der SPÖ verbundene "Größe" aus der Rotlicht-Szene – begrüßt die nach Beendigung der U-haft wiedererlangte Freiheit des Motorradrockers und erntet dafür von Schrage ein „Gefällt mir“. Aufgefallen ist dies auch einer aufmerksamen Nutzerin, welche sogleich nachfragt, ob die Hells Angels nun die neue Wählerschaft der SPÖ darstellen würden.

Schrage reagiert zwar prompt, aber in gewohnter Manier, indem er die Freiheitliche Partei als „Drecksblaue“ bezeichnet und so von seiner Taktik zum Stimmenfang ablenken will und dubiose Geschichten von offenbar erschossenen Hunden während der Festnahme von Hanebuth als Ausrede benutzt. Zwar wurde der Kopf der Bande mittlerweile aus der zweijährigen Untersuchungshaft entlassen, weil keine aussagekräftigen Beweise gegen ihn gefunden wurden, ob das Jubelgeschrei des roten Götz Schrage darüber aber auch die Anhänger des österreichischen Rockerclubs zu einem Kreuz bei der SPÖ veranlassen wird, bleibt abzuwarten.

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