Maria Vassilakou in ihrer möglichen Rolle als Vizebürgermeisterin nach der Wien-Wahl am 11. Oktober.

Bild: unzensuriert.at/Fotomontage
Nach der Wien-Wahl: Vassilakou mit Burka und Burkini im Gänsehäufel

Die Ankündigung des in Wien-Simmering praktizierenden Arztes Turgay Taskiran, am 11. Oktober mit einer eigenen Liste bei der Wiener Landtagswahl anzutreten, hat Unzensuriert.at zu einer satirischen Zukunftsprognose animiert.

Einmal angenommen, dass die türkische Partei genügend Stimmen bekommt und tatsächlich in den Wiener Gemeinderat einzieht, wäre folgendes Szenario nicht völlig auszuschließen: Der große Wahlverlierer, die SPÖ, will trotz massiver Verluste an der Macht bleiben und bietet der türkischen Partei gemeinsam mit den Grünen eine Dreier-Koalition an. Aus Angst, HC Strache könnte das Ruder in Wien übernehmen, akzeptieren Michael Häupl (SPÖ) und Maria Vassilakou (Grüne) die Bedingungen der Türken und es kommt zum Pakt. Die wichtigste Koalitionsvereinbarung: In Wien wird das islamische Recht, die Scharia, eingeführt.

Lachkrampf von Häupl

Auf die erste Maßnahme einigen sich SPÖ, Grüne und die türkische Partei sehr schnell. Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) muss ihren Sessel räumen. Dieses Ressort wird aufgelöst, stattdessen ein eigenes Amt für Sittenwächter geschaffen. Frauen in der Regierung sind nur dann toleriert, wenn sie mit Burka zum Dienst erscheinen. Bürgermeister Michael Häupl bekommt einen Lachkrampf, als er seiner Stellvertreterin Maria Vassilakou zum ersten Mal vollverschleiert im Rathaushof begegnet. Sie kam mit dem Fahrrad, weil Frauen das Autofahren seit Beteiligung der Türken in der Stadtregierung verboten wurde. Als Verkehrsstadträtin profitiert Vassilakou von dieser Maßnahme, da der Verkehr in Wien mit einem Schlag massiv zurückging und es praktisch keine Unfälle beim Einparken mehr gibt.

Wien wurde zum Paradies für Männer. Ihnen wurde die Vielweiberei erlaubt, während Frauen anderen Verehrern nicht einmal in die Augen sehen dürfen. Die Scheidungsrichter und -anwälte wechseln ihr Betätigungsfeld, spezialisierten sich darauf, Männern bei Untreue-Vorwürfen gegen eine ihrer Ehefrauen rechtlichen Beistand zu geben. Steinigungen bei Vergehen gegen Scharia-Regeln können, weil eine Zweidrittelmehrheit im Gemeinderat erforderlich, von der Opposition gerade noch verhindert werden. Frauenhäuser werden aufgelassen, da es offiziell keine Gewalt gegen Frauen mehr gibt, sondern den Männern das Recht eingeräumt wird, bei Verweigerung zum Beispiel von Sex brutale Gewalt anzuwenden.

Aufhebung des Frauenwahlrechts

Einmal das Leben eines Islamisten gewohnt, kann sich die türkische Partei einem Zulauf von männlichen Mitgliedern erfreuen und sogar auf einen Wahlsieg bei den kommenden Wahlen hoffen. Frauen wurde zwischenzeitlich das Wahlrecht entzogen. Die türkische Partei mit ihren muslimischen Sittenwächtern überzeugte die Koalitionspartner SPÖ und Grüne bei der neuen Wahlordnung vor allem damit, dass es Frauen viel besser gehen würde, wenn Männer über sie entscheiden. Der Gesundheits-Gemeinderat der türkischen Partei brachte das Beispiel, dass die Hauterkrankungen bei Frauen rückläufig wären, da sie beim Baden im Burkini nicht mehr der prallen Sonne ausgesetzt sind. Als Beweis wurde ein Foto gezeigt, auf dem Maria Vassilakou im Burkini im Gänsehäufel zu sehen ist, und ein Foto, auf dem die Grüne Vizebürgermeisterin vor Inkrafttreten der Scharia im Bikini mit aufgebrannter Haut auf der Liegewiese des Stadionbades liegt. Sofort gab es Zustimmung der Mandatare zur Aufhebung des Frauenwahlrechts.

The Huffington Post brachte kürzlich acht Erfindungen, "die wir Muslimen zu verdanken haben". Darunter zu finden: Die Zahnbürste und die Marschkapellen. Das wird die Wähler am 11. Oktober noch nicht überzeugen, die türkische Liste zu wählen. Die Vorstellung, sich einen Harem halten zu dürfen, Frauen nicht mehr beim Einparken zusehen zu müssen und allein der Gedanke, Maria Vassilakou in einer Burka zu sehen, könnten da wohl eine größere Wahlhilfe sein. Geradezu bewundernswert ist, dass die Frauenorganisationen der Grünen und der Roten bei diesen Ausblicken so ruhig bleiben.

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