Die italienische Opposition möchte im Oktober Sewastopol auf der Krim besuchen.

Foto: Bild: J29/Wikimedia(CC BY-SA 3.0)
Italienische Parlamentsdelegation will die Krim besuchen

Offensichtlich bekommt die von Washington und Brüssel dekretierte Blockadepolitik gegenüber Russland massive Risse. Nachdem erst vor wenigen Wochen eine Delegation französischer Abgeordneter Russland und die Krim besucht hat, soll im Oktober eine Parlamentsdelegation aus Italien folgen. Fünf bis acht Abgeordnete aus den Reihen der Fünf Sterne-Bewegung und der Lega Nord wollen sich ein eigenes Bild über die Zustände auf der Krim machen. Angeführt wird die Abordnung aus Rom von Alessandro Di Battista und Sergio Divina.

Grundlage dieser bilateralen Initiative ist, dass sich viele Italiener nicht länger am Nasenring der USA bzw. der Europäische Union gegen Moskau aufhetzen lassen wollen. Man möchte nicht zuletzt aus Gründen der Wirtschaftspolitik eine Normalisierung der Beziehungen und ein rasches Ende der Sanktionen, die auf beiden Seiten nur Verlierer produzieren.

Ukraine macht sich immer neue Feinde

Während die Sympathien für Russland und dessen Staatspräsidenten Wladimir Putin zuletzt wieder deutlich im Steigen begriffen waren, verspielt das Regime in Kiew Woche für Woche mehr an politischem und ökonomischem Kredit. Neben Korruption und schleichendem Staatsbankrott fällt die Ukraine nur mehr durch Verhaltensauffälligkeiten auf. Zuletzt sorgte die Kiewer Regierung etwa für Aufsehen, als sie den französischen Filmstar Gérard Depardieu mit einem Bannfluch und Einreiseverbot belegte. Depardieu hatte sich zuvor als Freund Russlands öffentlich deklariert. 

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