Fußballer Andreas Dober sieht sich mit Rassismusvorwürfen konfrontiert.

Foto: Bild: Steindy/wikimedia CC BY-SA 3.0
Fußballer Andreas Dober wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe

So schnell kann es gehen und ein Fußballer steht bereits unter Verdacht ein Rassist zu sein. Eine Rangelei im Spiel, unüberlegte Worte vielleicht noch gegenüber einem schwarzen Mitspieler – schon ist man mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Andreas Dober, Spieler des Erste-Liga-Vereins St. Pölten (NÖ), wird derzeit durch die Medien gezerrt, weil er gegenüber einem farbigen Akteur des FC Liefering (Salzburg) vermeintlich rassistische Äußerungen getätigt haben soll. Auf Facebook wehrt sich Dober: "Ich finde es eine bodenlose Frechheit, dass man mir das unterstellt!"

Bundesliga untersucht die Causa

Ins Rollen gebracht hat die Causa nicht etwa der Spieler Raphael Dwamena selbst, sondern sein Coach Thomas Letsch in einem TV-Interview. Der 19-jährige aus Ghana wurde nach einem angedeuteten Kopfstoß gegen Dober ausgeschlossen. Liefering-Trainer Letsch sprach davon, dass Andreas Dober den Ghanesen in dieser Szene rassistisch beleidigt haben soll. Was Dober genau gesagt haben soll, sagte er nicht. Während die Bundesliga nun den FC Liefering aufforderte, eine konkrete Stellungnahme zu dem Vorfall abzugeben und eine Untersuchung des Falls ankündigte, zeigt sich Dober entrüstet: "Ich habe nie ein rassistisches Wort gegenüber meinem Lieferinger Gegenspieler verwendet! Ich finde es eine Frechheit, dass man mir das unterstellt! Sowas gehört weder auf den Fußballplatz noch sonst irgendwohin“, schrieb Dober auf Facebook.

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