Auch Schweden scheint mit dem Bettlerproblem überfordert zu sein.

Foto: Bild: metropolico.org/wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Bettlerproblem angesprochen: Schwedens rechte Partei im Kreuzfeuer linker Kritik

Die Problematik um ganze Bettlerclans ist hier in Österreich nur all zu bekannt. Immer öfter sieht man ausländische Migranten dicht aneinandergereiht um Geld bitten. Doch nicht nur das Land der Berge scheint damit überfordert zu sein, auch in Schweden schlägt die Oppositionspartei harte Töne an, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Unternommen wird hingegen kaum etwas gegen die Massen von bettelnden Migranten und die angeblich rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) stehen nun im Kreuzfeuer der Kritik.

Roma die ärmste Gruppe in Europa?

Anlass für die große Aufregung im skandinavischen Land Schweden ist eine groß angelegte Werbekampagne der Schwedendemokraten, die in U-Bahn-Stationen auf das immer größer werdende Bettlerproblem und die Untätigkeit der Regierung hinweisen wollen. Mit den bekannten blau-gelben Leberblümchen untermalt – dem Symbol ihrer Partei – prangen in der U-Bahn-Station Östermalmstorg englische Botschaften, die an Touristen gerichtet sind. Dort entschuldigt man sich etwa für das Chaos durch die Migranten hier in Schweden und weißt auch gleichzeitig darauf hin, dass sich unter der derzeitigen Regierung leider nichts bewegt.

Nur kurze Zeit später fanden sich aber schon rund 1.000 Personen in Stockholm, welche gegen die blauen Spruchbänder zu Protest zogen. Nicht nur die Partei selber, sondern auch die örtlichen Verkehrsbetriebe, die die gut bezahlte und legale Werbung anstandslos genehmigte, stehen nun im Visier der linken Kritik. Laut ORF sprach Sven Hovmoller von der Hilfsorganisation Hemlösa EU-Migranter (HEM) davon, dass es „feige und mies“ sei, gegen Roma – die ärmste und am meisten diskriminierte Gruppe in Europa – vorzugehen. Mit dieser Aussage gab er allerdings auch gleichzeitig zu, dass es sich bei den systematisch vorgehenden Bettlerclans wohl um Zigeuner handle.

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