Schon wieder ein neuer Zugriffsrekord: Im Juli hatte unzensuriert.at 1,5 Millionen Leser.

Foto: Bild: unzensuriert.at
Unzensuriert im Hoch: Schon 1,5 Millionen Leser pro Monat

Die Unzensuriert-Redaktion jubelte im Juni über einen neuen Zugriffsrekord. Erstmals, seit das Medium am 19. Februar 2009 gegründet wurde, gab es mehr als eine Million Leser. Dass es einen Monat später, im Juli, schon 1,5 Millionen Leser sein würden, hatten nicht einmal die größten Optimisten vermutet. Jetzt aber haben wir es schwarz auf weiß: Die Artikel, die auf Unzensuriert.at erscheinen, erreichen bereits ein Millionenpublikum.

Leser gegen Einheitsbrei

Das ist deshalb auch so verblüffend, weil andere Zeitungen gerade im Sommer (und nicht nur in dieser Zeit) mit Leserschwund kämpfen und oft händeringend nach Themen suchen, die das sogenannte Sommerloch füllen. Bei Unzensuriert.at dagegen explodierten die Zugriffszahlen in den vergangenen Wochen regelrecht.

Das hat zum einen damit zu tun, dass die Menschen es zunehmend satt haben, in den Mainstream-Medien einen Einheitsbrei vorgesetzt zu bekommen, der im Grunde nur die Meinung der SPÖ-ÖVP-Regierungsparteien weiter verbreitet. Zum anderen erkennen die politisch Interessierten immer mehr, dass die Regierung und ihre durch millionenteure Inserate subventionierten Medien unter einer Decke stecken, was sich vor allem in der Zuwanderungsdebatte offenbart. Während Unzensuriert.at die schrecklichen Auswirkungen des Asylwesens auf die Gesellschaft schonungslos beschreibt, decken die am Gängelband der Regierung hängenden Medien so gut wie möglich zu und behaupten sogar das Gegenteil: Sie überholen sich in der Berichterstattung gegenseitig, wenn es darum geht, positive Geschichten zu den Asylwerbern zu finden.

Verlogene Debatte um Assistenzeinsatz

Ein gutes Beispiel dafür liefert die aktuelle Debatte um den Asssistenzeinsatz des Bundesheeres bei der Bewältigung des Ansturms von Asylwerbern in unserem Land. „Wenn es eine konkrete Anforderung gibt, werden wir das rasch prüfen“, sagte ein Sprecher von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) am Donnerstag zur APA. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hatte zuletzt einen „befristeten Assistenzeinsatz“ ins Spiel gebracht: Die Polizei sei an der Grenze ihrer Kapazitäten, und „ich schließe nicht aus, dass wir hier das Bundesheer einmal zur Unterstützung heranziehen müssen“, sagte die Ministerin.

Heer und Polizei kaputt gespart

Was die Mainstream-Medien in diesem Zusammenhang aber verschweigen: Das Bundesheer wurde kaputt gespart. Es hatte zeitweise nicht einmal Geld, um sich Benzin für seine Fahrzeuge leisten zu können. Dennoch soll es jetzt zusätzliche Aufgaben übernehmen. Wie passt das zusammen? Der Innenministerin fällt nun auch auf den Kopf, dass zahlreiche Polizeiposten geschlossen wurden und dass bei der Ausrüstung der Exekutive auf Teufel komm raus der Sparstift angesetzt wurde. Anstatt nun Nägel mit Köpfen zu machen und endlich Grenzkontrollen einzuführen, schaut die Koalitionsregierung zu, wie im Schnitt jeden Tag um die 400 neue Asylwerber kommen. Das Innenministerium rechnet heuer mit mindestens 80.000. Nur bei rund einem Drittel (34%) der Entscheidungen, die im ersten Halbjahr gefällt wurden, wurde auch Asyl gewährt.

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