Mit den kroatischen Ustascha gehen die Grünen auf Stimmenfang.

Foto: Bild: screenshot Facebook
Ustascha: Kroatische Faschisten werben für die Grünen

Nicht nur im Wahlkampf kommen seltsame Bilder von so mancher gutmenschlichen Partei ans Tageslicht. Erst unlängst warb der SPÖ-Funktionär Götz Schrage um die Gunst des Rotlichtmilieus und die von Motorradrockerbanden wie den Hells Angels. Im Zuge der Nationalratswahlen 2013 schienen aber auch die Grünen eine ganz besondere Sorte von Zuwanderern für ein Kreuz am Stimmzettel entdeckt zu haben. Stolz postete damals ein Wahlwerber der Landesgruppe Vorarlberg ein Foto mit mehr als nur bedrohlich aussehenden Werbern – großteils mit Migrationshintegrund – auf Facebook. Dort sind nämlich auch offensichtliche Befürworter der kroatischen Ustascha zu erkennen – einer faschistischen Terrororganisation.

Ustascha auf Stimmenfang

Während die einen am Bild einfach nur gefährlich und vielleicht auch etwas absonderlich aussehen, prahlen einige der jungen Männer – mit Werbung der Grünen in der Hand – auch mit ihren übermäßigen Tätowierungen. Zu finden sind unter den Dauerfärbungen aber nicht nur diverse Schnörkel, sondern auch Zeichen für die hochgradig gefährliche Vereinigung der Ustascha. Zu erkennen ist dieses Symbol einmal am Unterarm eines Werbenden und einmal auf der Brust eines anderen Migranten. Für Anhänger dieser Gruppierung hat es die Symbolik eines Hakenkreuzes. Mehrmals gab es bereits gewalttätige Übergriffe und Anschläge dieser Vereinigung in ganz Europa.

Gemeinsam haben sie alle die Vorliebe für die Grünen in Österreich, welche sie auch dazu veranlasst, eine unmissverständliche Botschaft in schlechtem Deutsch per Transparent in die Höhe zu halten: "Es gibt keinen Planet [sic!] B." Gleichzeitig wird im Hintergrund dazu aufgefordert, die bereits vergangenen Nationalratswahlen mit einer Stimme für die Grünen zu retten. Zwar konnte die Partei damals einen geringen Zuwachs verzeichnen, sollte dies allerdings an der fragwürdigen Haltung der Ustascha-Wahlwerber liegen, wäre das ein unwürdiger Erfolg der Grünen.

Aktualisierung 12. August 2015:

Nach Hinweis eines Lesers soll es sich bei den abgebildeten Personen um sogenannte MMA-Kämpfer aus Vorarlberg handeln. MMA steht für Mixed Material Arts und ist eine moderne art des Vollkontakt-Kampfes, bei den Schlag- und Trittechniken mit Boden- und Ringkampf kombiniert werden.

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