Dschihadisten des IS töteten im Irak über 300 Zivilisten weil diese angeblich „Demokratie verbreiteten“.

Bild: flickr/ Day Donaldson (CC BY 2.0)
Islamischer Staat lässt 300 Zivilisten im Irak wegen der „Verbreitung von Demokratie“ exekutieren

Der Islamische Staat mordet unaufhaltsam weiter. Nachdem in Syrien hunderte christliche Familien aus der Stadt Sadad vor den Dschihadisten in die sicheren und von Assad kontrollierten Gebiete geflohen waren, exekutierte man im Irak an die 300 Zivilisten wegen der "Verbreitung von Demokratie".

"Demokratie widerspricht Islam"

Die Vertreter der irakischen Wahlkommission wurden laut einem Sicherheitsberater der irakischen Regierung in der IS-Hochburg Mosul erschossen. Ihnen wurde die "Verbreitung von Demokratie" vorgeworfen, welche den Grundprinzipien des Islams widerspreche. Unter den ermordeten Zivilisten befand sich rund 50 Frauen. Ein Sprecher der nationalen Wahlkommission berichtete auch von Köpfungen seiner Mitarbeiter in den IS-Gebieten. Der Ruf nach einer internationalen Intervention in dem arabischen Land wird daher immer lauter.

Seit der Übernahme von Mosul vergangenes Jahr wurden nach Angaben der Islamisten bereits über 2.000 Menschen ermordet. Unterdessen sind die vom Westen geführten Luftschläge gegen den IS nahezu wirkungslos. Auch der offiziell verkündete Kampf der Türkei gegen die Dschihadisten gilt vielmehr den verhassten Kurden, wo durch Luftangriffe über 400 Kämpfer getötet wurden. Damit wird eine weitere Achse gegen den IS geschwächt, nachdem die USA bereits in Syrien die gegen Assad kämpfenden Rebellen mit Luftangriffen unterstützen.

Mehr zum heiligen Krieg des Islamsichen Staates und dessen Verbindungen nach Europa im aktuellen Unzensuriert-TV:

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