IS schleuste bereits dutzende Terroristen über Flüchtlingsströme nach Europa ein

Der IS konnte dank der ungezügelten Flüchtlingsströme bereits dutzende Terroristen nach Europa schleusen. Foto: flickr/ Day Donaldson  (CC BY 2.0)
Der IS konnte dank der ungezügelten Flüchtlingsströme bereits dutzende Terroristen nach Europa schleusen.
Foto: flickr/ Day Donaldson (CC BY 2.0)
14. August 2015 - 8:11

Was lange befürchtet wurde, ist nun erwiesen: Der Islamische Staat schleust seine Terroristen gezielt über die Flüchtlingsströme nach Europa ein. Tausende Dschihadisten sollen so bereits nach Europa gelangt sein, um hier das nächste Schlachtfeld anzurichten. Die Routen verlaufen dabei über den Balkan, aber auch über Afrika.

Insinder packt aus: Islamismus ist in Europa festgesetzt

Ein ehemaliger Gefangener des IS hat in einem anonymen Interview mit der deutschen Zeitung Die Welt im Juni Insiderwissen weitergegeben. Eine Methode der Dschihadisten sei es demnach, bulgarische Pässe zu kaufen, um unbemerkt innerhalb der EU reisen zu können. Da das Land vor Korruption blüht, sei es für die Terrororganisation nicht schwierig, um ein paar tausend Euro Pässe im großen Stil zu kaufen. Von Bulgarien aus geht es dann meist über den Balkan nach Deutschland oder Österreich oder per Flugzeug nach Skandinavien - ohne jeglichen Zwischenstopp in einem Flüchtlingslager oder dergleichen.

Der IS weite seinen Krieg ungehindert nach Europa aus, das sei Fakt, so der Insider. Ein anderer Weg seien die Flüchtlingsströmen aus Syrien nach Griechenland. Darin befinden sich dutzende Terroristen, die nur darauf warten, in einem europäischen Staat "loslegen" zu können. "Die Flüchtlingsmasche scheint der perfekte Trick zu sein und Griechenland die ideale Route", so der anonyme Insider.

Kneissl: "Enthauptungen können jederzeit überall stattfinden"

Auch die rennomierte Nahostexpertin Dr. Karin Kneissl bestätigte diese Entwicklungen in ihrem Interview für die aktuelle Ausgabe von Unzensuriert-TV "Heiliger Krieg gegen Europa". Man dürfe zwar nicht die Flüchtlingsströme in ihrer Gesamtheit unter Generalverdacht stellen, "das geht nicht, aber ich würde es nicht ausschließen, dass natürlich in diesem Massenansturm von schutzsuchenden Menschen sich die ein oder andere Gruppierung vielleicht auch wirklich organisiert einschleust". Die Gefahr von Terroranschlägen in Eurooa schätzt Kneissl insgesamt hoch ein. Der Terrorismus sei ein sehr viel individuellerer und spontanerer geworden, "weil er eben im Sinne von Machetenangriff, Enthauptung von Ungläubigen auf der Straße jederzeit überall stattfinden kann". Mehrere derartige Anschläge seien nur deshalb in letzter Minute vereitelt worden, "weil sich die Leute produziert hatten in sozialen Netzwerken", so Karin Kneissl im ausführlichen Interview mit Unzensuriert-TV:

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