Im Tiroler Landtag explodieren die Kosten für Flüchtlinge. Für den Großteil muss der Bund gerade stehen.

Bild: Taxiarchos228/wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Schock-Zahlen aus Tirol: Flüchtlinge kosten zig Millionen Euro

Milliarden für Griechenland? Kein Problem. Millionen für Zuwanderer? Auch dafür ist genug Geld da. Geht es um Sozialleistungen für Österreicher, hört man von der Regierung die alte Leier von den knappen Budgetmitteln.

Und jetzt schocken Zahlen aus Tirol. Dort verschlang allein die Grundversorgung der Asylwerber mehr als 16 Millionen Euro. Im Vorjahr. Wie viel die Summe heuer ausmachen wird, will sich der Steuerzahler gar nicht ausmalen. Genauso wenig die Kosten für Flüchtlinge in ganz Österreich.

Zahl der Flüchtlingsheime explodiert

Dass die Zahlen öffentlich wurden, ist den Tiroler Freiheitlichen zu verdanken, die eine schriftliche Anfrage an Soziallandesrätin Christine Baur (Grüne) stellten. Erstmals kam zutage, wie teuer Asylwerber den Steuerzahler zu stehen kommen. Waren es im Vorjahr 1713 Asylwerber, die untergebracht, versorgt und betreut wurden, stieg die Zahl aktuell auf 3.700. Die Versorgungskosten werden daher wohl auf mehr als 20 Millionen Euro explodieren.

Auch die Zahl der Flüchtlingsheime, die das Land betreibt, ist in Tirol regelrecht explodiert – von 20 Anfang 2014 auf aktuell 90. Neben den Unterbringungskosten schlagen sich auch Sicherheitsdienste und Deutschkurse zu Buche. Aus der Anfragebeantwortung geht hervor, dass etwa für Security pro Monat rund 31.000 Euro an zusätzlichen Kosten für allfällige Sondereinsätze ausgegeben werden, Deutschkurse schlagen sich monatlich mit 29.000 Euro zu Buche.

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