Volksgesundheit: Bierdosenverwendung beim Grillen ist ein zentrales Anliegen der Gesundheitsministerin.

Foto: Bild: Hafenbar/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Gesundheitspolitik: Oberhauser kümmert sich um Bierdosen-Grill

Offensichtlich werden auch in der Gesundheitspolitik, durch die ressortverantwortliche Ministerin Sabine Oberhauser (SPÖ), nur mehr „kleine Brötchen“ gebacken. Man beschäftigt sich beispielsweise mit den verschiedenen Arten der Hähnchengriller. Während die Krankenkassen Mega-Defizite produzieren und die Krankenversicherer ausländischer Patienten 232 Millionen Euro an Behandlungskosten gegenüber Österreich schuldig sind, beschäftigt sich das Gesundheitsministerium lieber mit solchen Nebenschauplätzen. So hat das Ministerium nun gemeinsam mit der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine wahre „Megabedrohung“ für die österreichische Volksgesundheit, nämlich den Bierdosen-Grill, ausfindig gemacht. Bei dieser Art des Grillens steckt man ein Huhn auf eine Bierdose, wobei der verdunstende Gerstensaft für ein besonderes Aroma des Hühnerfleisches sorgt.

Gesundheitsministerium und AGES mit Warnungen vor Grill

Das Gesundheitsministerium und die AGES veröffentlichten Anfang August Warnaufrufe gegen den sogenannten Bierdosen-Grill und machen diese Causa zu einer politischen Frage:

Unter dem Titel "Bierdosen eignen sich nicht zum Grillen!" wird von einer zwar originell wirkenden, aber gesundheitlich bedenklichen Zubereitungsart abgeraten.

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) weist darauf hin, dass sich Kochrezepte, die das Grillen eines Huhns auf einer Bierdose beschreiben, häufen. Bei dieser Art der Zubereitung werden besonders die Einfachheit der Vorgehensweise und der Übergang von Bieraromen in das Hühnerfleisch beworben, jedoch wird aus fachlicher Sicht von dieser Zubereitungsart dringend abgeraten.

Das tatsächliche Gefahrenpotenzial ist derzeit schwer abschätzbar. Fest steht, dass die Druckfarben und Lacke auf der Dosen-Außenseite nicht für Lebensmittel geeignet sein müssen und auch die Doseninnenbeschichtung nur für die vorhergesehene Verwendung als Getränkeverpackung überprüft und zulässig ist. Bei den hohen Zubereitungstemperaturen können sich bisher nicht untersuchte und sogar gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Durch diese zweckfremde Verwendung von Bierdosen gehen nicht nur die erwünschten Aromen, sondern möglicherweise auch Schadstoffe direkt in das Grillfleisch über.

Jenen, die auf diese Zubereitungsform nicht verzichten wollen, werden sogenannte  „Hähnchengriller“ empfohlen. Diese haben die gleiche Funktion,  bestehen aus geeignetem  Material (z.B. Edelstahl) und sind überdies auch wieder verwendbar.

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