Mit tschechischem Nobel-BMW zum Einkaufen in den Sozialmarkt | Unzensuriert.at

Mit tschechischem Nobel-BMW zum Einkaufen in den Sozialmarkt

Ganz und gar nicht sozial bedürftig scheint diese Lenkerin eines BMW mit tschechischem Kennzeichen zu sein. Foto: privat / zVg
Ganz und gar nicht sozial bedürftig scheint diese Lenkerin eines BMW mit tschechischem Kennzeichen zu sein.
Foto: privat / zVg
17. August 2015 - 22:56

Während heimische Jungfamilien oftmals jeden Cent umdrehen müssen, um halbwegs normal leben zu können, scheint es so, als ob man Zuwanderern alles schenken würde. Zwar gibt es in jeder größeren Stadt Hilfseinrichtungen, wie etwa Sozialmärkte oder Wohltätigkeitsvereine, doch auch diese werden schamlos ausgenützt. Würde es nicht Bilder von solchen Ereignissen geben, man würde es kaum glauben, dass jemand mit einem nagelneuen BMW vorfährt und Einkaufstüten aus dem Sozialmarkt des Samariterbundes hinausträgt.

BMW vor dem Sozialmarkt

Ein junger Mann, der in Floridsdorf wohnt und einen guten Ausblick auf diese wohltätige Einrichtung in der Frömmlgasse hat, staunte nicht schlecht, als ein weißer BMW der Luxusklasse mit tschechischem Kennzeichen vorfuhr. Nun ist dies allein natürlich noch keine Seltenheit. Dass sich die Insassen des teuren Wagens dann jedoch zum Einkaufen in den Sozialmarkt begaben, erstaunte ihn doch etwas. Kurzerhand packte er seine Kamera und schoss Fotos von den zwei Damen so wie auch vom Auto. Es ist gut zu erkennen, dass diese tatsächlich direkt aus dem Markt kommen und die Einkäufe zum Kofferraum des BMW-SUV tragen .

Als der Herr dieses Vorgehen mehr als erstaunt auf die Facebook-Seite des Samariterbundes – welcher diesen Markt betreibt – stellte, wurden die Einträge jedoch prompt gelöscht und auch der Mann selber blockiert. Weil er dies nicht auf sich sitzen lassen wollte, stellte er die Fotos auch nochmal öffentlich auf seinem Profil zur Verfügung. Mehr als fraglich ist, wie sich offenbar sozial bedürftige Menschen ein dementsprechendes Auto leisten können. Einkaufen in besagten Märkten ist nämlich nur möglich, wenn man nachweislich Sozialhilfe bezieht. Eine Verhöhnung für all jene, die tatsächlich auf die Mindestsicherung und auch Sozialmärkte angewiesen sind.

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