Bei genaurerer Betrachtung bekommt das „Gutmensch-Image“ von Til Schweiger erhebliche Kratzer.

Foto: Bild: Foto: Josh Jensen / flickr (CC BY-SA 2.0)
Til Schweigers Flüchtlingspläne: Nicht kreditwürdige und in Söldnerfirmen involvierte Parnter

Til Schweiger, neuerdings selbsternannter „Kämpfer gegen rechte Hetzer“ und „Retter aller Flüchtlinge“, plant nun nach seinen öffentlichen Verbalattacken und Entgleisungen gegen Asylkritiker ein Vorzeigeflüchtlingsheim zu eröffnen. In einer ehemaligen Kaserne in Osterode will der Schauspieler mit dubiosen Freunden sein Projekt verwirklichen.  

Schweiger will bei Asylindustrie mitschneiden

Uneigennützig sind die Pläne Schweigers freilich nicht. So soll das von ihm geplante Aufnahmezentrum wie ein gewinnorientiertes Unternehmen vom Staat geführt und mit Steuergeldern subventioniert werden. Die Verträge sind angeblich schon unterschrieben. Danach sollen 600 handverlesene Asylantenfamilien in die umgebaute Kaserne einziehen und dort „Freizeitangebote, Werkstätten, eine Näherei und eine Sportanlage“ vorfinden. Bis 2016 dürfte aber vorerst nichts passieren, da das Unternehmen, mit dem Schweiger zusammenarbeitet, gar nicht kreditwürdig sein soll.

Schweigers Söldner-Freunde

Der Eigentümer, welcher 2014 die Kaserne erwarb, die Firma „Princess of Finkenwerder“ von Schweigers Bekannten Wolfgang Koch, sei alles andere als liquide, wie der Kopp-Verlag weiter berichtet. Womöglich handle es sich um eine Briefkastenfirma. Auch ein weiterer Freund Schweigers, Jan Karras, gerate bei näherer Betrachtung ins Zwielicht. Der Geschäftspartner Karras ist auch Berater von Greenzone Consulting, einer Söldner-Agentur, die in den zahlreichen Kriegsgebieten dieser Welt aktiv ist. Der Schauspieler Schweiger setzt sich hingegen weiterhin öffentlich dafür ein, dass immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. So traf er sich erst kürzlich mit dem SPD-Chef Sigmar Gabriel, um mit diesem die „Flüchtlingsproblematik“ zu erläutern.

Mittlerweile ist die Homepage der Agentur offline. In Osterode am Harz hat sich unterdessen bereits die Bürgerinitiative „Für Osterode“ gegründet, um gegen die Pläne der Flüchtlingsunterkunft vorzugehen.

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