Im idyllischen St. Georgen im Attergau verzweifeln die Bürgern an den Asylwerbern.

Foto: Bild: Thomas Ledl / wikimedia (CC BY-SA 3.0 AT)
St. Georgen im Attergau verzweifelt an Zwischenfällen mit Asylwerbern

Nicht nur das heillos überfüllte Erstaufnahmezentrum Traiskirchen in Niederösterreich und damit die ganze Gemeinde haben unter der anhaltenden Flut an Asylwerbern –  die meisten sind keine Kriegs-, sondern Wirtschaftsflüchtlinge – zu leiden. Auch im oberösterreichischen Thalham nehmen die Zwischenfälle mit den Asylwerbern überhand und so mancher Bürger und Geschäftstreibende hat schon zu resignieren begonnen. Weil immer mehr Diebstähle in der kleinen Ortschaft passieren, die nachweislich auf Asylwerber zurückzuführen sind, leiden viele Wirtschaftsbetriebe darunter.

Bürger wissen sich nicht mehr zu helfen

Der Bürgermeister von St. Georgen im Attergau, Ferdinand Aigner, hat zwar schon Erhebungsformulare an die rund 4.400 Bewohner ausgegeben, in denen sie ihrem Unmut in Bezug auf Zwischenfälle mit Asylwerbern Luft machen können, wirklich unternehmen kann aber auch er nichts. Er fühlt sich wie so viele andere in Österreich vom Innenministerium und dessen Ressortchefin, ÖVP-Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner, im Stich gelassen.

„Asylwerber bespucken Autos, Mütter fürchten sich, ihre Kinder alleine auf die Straße zu schicken, auch sexuelle Belästigungen der Frauen kommen vor. Kürzlich hat sich sogar das Zugpersonal unserer Lokalbahn darüber beschwert, dass ein Asylwerber randaliert hat, weil er nicht gratis mitfahren durfte. Und Diebstähle in unseren Geschäften gehören sowieso zur Tagesordnung“, beschreibt Aigner gegenüber der Ganzen Woche die Situation.

Diebstahl an der Tagesordnung

Mitarbeiter von Läden in der Gegend berichten von dreisten Diebstählen, gegen die sie gar nichts mehr unternähmen, da eine Anzeige sowieso zu nichts führen und Kritik an den Asylwerbern als rassistisch ausgelegt würde. Die Waren im Wert von teilweise bis zu 2.000 Euro werden darum als Schwund verbucht.

„Meistens kommen sie zu dritt in das Geschäft, werfen einen Blick nach rechts, dann nach links und schon verschwinden die Gegenstände in ihren Rucksäcken. Anzeige erstatten wir erst gar nicht, das bringt nichts. Wie uns ergeht es vielen Geschäftsleuten. Weil die Diebstähle überhand genommen haben und den Flüchtlingen nicht beizukommen ist, haben wir bereits resigniert. Deshalb dürfen die Flüchtlinge Produkte im Wert von mehreren hundert Euro pro Monat stehlen. Das wird dann von uns als, normaler Schwund‘ einkalkuliert“, so eine betroffene Geschäftsführerin. Auch eine Sprecherin der REWE-Gruppe räumt gegenüber der Ganzen Woche ein, dass es in dieser Ortschaft zu einem erhöhten Warenschwund kommt.

Pikanterweise sollte das bereits mit 300 Flüchtlingen überbelegte Zentrum in Thalham nun auch noch zu einem Zwischenzentrum für abgeschobene Flüchtlinge aus anderen EU-Staaten werden. Die Bewohner sind empört und wissen sich ob der anhaltenden Diebstähle und Zwischenfälle nicht mehr zu helfen, während diebische Asylwerber wenig zu fürchten haben, schon gar nicht die Abschiebung. Straffällige Asylwerber  werden nämlich nur abgeschoben, wenn ein „besonders schweres Verbrechen“ vorliegt, das „eine Gefahr für die Gemeinschaft“ darstellt.

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