Til Schweiger rastete in der Flüchtlingsdebatte wieder einmal aus. Diesmal öffentlich in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“.

Foto: Bild: Foto: Josh Jensen / flickr (CC BY-SA 2.0)
Til Schweiger weiter außer Rand und Band: Öffentliche Forderung nach Verhaftung von Asylgegnern

Til Schweiger kann es nicht lassen. Der Schauspieler, welcher gerade auf der Flüchtlingswelle reitet und dabei jeden anpöbelt, der nicht seiner Meinung ist, forderte in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" öffentlich die Kasernierung von Asylgegnern. Bei der Sendung wurde übrigens AfD-Vorsitzende Frauke Petry vorzeitig wieder ausgeladen.

Asylgegner "wegschaffen" und "einknasten"

Angesprochen auf die kritischen Stimmen gegen die ungezügelte Aufnahme von Migranten rastete Schweiger, wie schon zuvor im Internet, völlig aus. Öffentlich meinte der Schauspieler, Demonstranten, wie jene, die im Freital gegen ein Asylwerberheim protestierten, seien lediglich ein "verfassungsfeindlicher Mob", der es auf "Mord" und "Brandschatzung" abgesehen habe. Daher müssten diese Personen von der Polizei weggeschafft und für eine Nacht "eingeknastet" werden.

Schweiger steigerte sich in seinem Redeschwall gegen die Asylgegner immer weiter hinein. Den ebenfalls eingeladenen CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer blaffte er schließlich mit den Worten "Sie gehen mir auf den Sack" an. Dieser wagte es nach den heren Flüchtlingsplänen Schweigers zu fragen, worauf dieser in Rage geriet. Während der Schauspieler im weiteren Verlauf der Sendung immer wieder allen Deutschen rechtsradikales Gedankengut unterstellte, fiel kein einziges Wort zu den täglichen Horrormeldungen über Mord, Vergewaltigung, Diebstahl und Körperverletzung durch illegal eingewanderte Migranten.

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