Angesichts der anhaltenden Asylwerberströme darf man heute offenbar von einem „Flüchtlings-Tsunami“ sprechen.

Foto: Bild: FPÖ-TV
Damals Strafe – heute Tatsache: Wortwahl „Flüchtlings-Tsunami“ stört niemanden mehr

Unbestritten leidet Österreich derzeit unter den katastrophalen Zuständen in Zusammenhang mit den immer mehr werdenden Asylwerbern. Wer das noch vor wenigen Jahren angesprochen hat und von einem „Einwanderungstsunami“ sprach, wurde mit einer hohen Geldstrafe belegt, um die Bevölkerung nur ja nicht wachzurütteln. So erging es auch der Nationalratsabgeordneten Susanne Winter, die unter anderem wegen dieses Wortes zu einer Strafe verurteilt wurde. Als in der Kronen Zeitung vom 23.08.2015 Peter Gnam jedoch von einem „Flüchtlings-Tsunami“ schrieb, schien sich keiner daran stören.

Damals Straftat – heute Wahrheit?

Einmal mehr beweist die heimische gutmenschliche Zivilgesellschaft, wie sie wirklich tickt. Noch vor wenigen Jahren empörte man sich über eine Aussage der FPÖ-Politikerin, die bei einer Großkundgebung einen regelrechten „Einwanderungstsunami“ beschrieb. Sie wurde damals skurrilerweise rechtskräftig zu einer Strafzahlung ob dieser Wortwahl verurteilt. Das Berufungsgericht argumentierte, dass Begriffe wie „Einwanderungstsunami“ und „Feindreligion“ in ihrer Summe „Stimmungsmache“ gegen den Islam seien: „Da wird aufgereizt zu Hass und Abneigung.“

Wenige Jahre später gebraucht der Innenpolitik-Redakteur und Kolumnist Gnam eine verdächtig ähnliche Wortwahl und spricht von einem „Flüchtlings-Tsunami“ und die Welt scheint völlig in Ordnung zu sein. Verwendet man diese Worte heute, lässt sich ihr Wahrheitsgehalt offenbar nicht mehr leugnen und juristische Folgen bleiben aus. Erkennen immer mehr Bürger die Wahrheit, wird die Wortwahl stillschweigend akzeptiert.

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