CDU möchte Stadt Suhl durch Schließung des Asylantenlagers befrieden.

Foto: Bild: Philharmoni/Wikimedia(PD)
CDU stellt Schließungsantrag gegen Asylantenlager Suhl

Nach den blutigen Auseinandersetzungen im Asylantenheim Suhl/Bundesland Thüringen  wendet sich die dortige CDU nun an die Gerichte. Die CDU-Fraktion im Suhler Stadtrat hat nun einen Antrag auf Teilschließung des Asylanten-Erstaufnahmelagers gestellt. Eingebracht wurde der Antrag beim Verwaltungsgericht Meiningen. Im Antrag wird der Suhler Oberbürgermeister Jens Triebel zur Verantwortung gezogen und er soll dazu gezwungen werden, das mit 1.800 Insassen derzeit um ein Drittel überbelegte Asylantenheim für neue Asylanten zu schließen.

Tiebel selbst hat aber ebenfalls bereits aus Gründen der Bauordnung und des Brandschutzes erste Vorbereitungen zu einer teilweisen Schließung des Lagers getroffen. Nun möchte er die weitere Vorgangsweise des Verwaltungsgerichts abwarten.

Ramelow für getrennte Asylantenlager für ethnische Gruppen

Nach dem 17 Asylanten bei den Auseinandersetzungen rund um die mutmaßliche Schändung eines Korans verletzt worden waren, schlug auch der Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow (Die Linke) neue Töne in der Asylpolitik an. Ramelow trat für eine ethnische Trennung von Asylantengruppen ein, um so gewalttätige Auseinandersetzungen wegen religiöser oder kultureller Konflikte zu vermeiden. 

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