Wohnbaugenossenschaften: Mieter zahlen mehr als notwendig

Die FPÖ greift zahlreiche Missstände rund um die Wohnbaugenossenschaften erneut auf. Seit vielen Jahren schon kritisieren die Freiheitlichen, dass die an sich nicht auf Gewinn ausgerichteten Genossenschaften Beträge in Millionenhöhe kassieren, weil sie höhere Mieten verlangen als notwendig wäre. Möglich wird das mit der Umwandlung der sogenannten Annuitäten in Auslaufannuitäten. Konkret zahlen Mieter einen Kredit zurück, der für die Errichtung der Wohnanlage aufgenommen wurde. Ist der Kredit allerdings ausbezahlt, werden die Mieten nicht gesenkt, sondern „Auslaufannuitäten“ kassiert, die den Genossenschaften Einnahmen in Millionenhöhe bringen. Freuen darüber dürfen sich etwa Personen, wie Herbert Ludl, der als Vorstandsvorsitzender der Sozialbau-AG ein fürstliches Gehalt kassiert. Für Genossen, wie etwa den roten Nationalratsabgeordneten und Gewerkschafter Josef Muschitsch, gibt’s da gern eine günstige Sozialwohnung.

Ersparnis zwischen 2.000 bis 3.000 Euro pro Mieter

FPÖ-Obmann HC Strache fordert eine Abschaffung der Auslaufannuitäten. Für jeden Haushalt gäbe es dadurch eine reale Ersparnis zwischen 2.000 und 3.000 Euro jährlich. Strache fordert die SPÖ, die sich bekanntlich für leistbare Mieten ausspricht, auf, gesetzlich tätig zu werden. Derzeit gäbe es aber sowohl von der SPÖ als auch der ÖVP eine Blockadehaltung. "Wenn die SPÖ sich tatsächlich für leistbares Wohnen einsetzt, dann muss sie als Kanzlerpartei das Unwesen der Auslaufannuitäten beenden", so Strache.

 

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