Angela Merkel hat ihre Meinung zu Multikulti geändert.

Foto: Bild: Armin Kübelbeck / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Merkel fordert „volle Härte“ gegen Anti-Asyl-Demos

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat am Montag ihre Sommer-Pressekonferenz hauptsächlich dem Thema "Flüchtlinge" gewidmet und klar Stellung bezogen: Der deutsche Kurs ist gewollt und wird in naher Zukunft auch unverändert weitergehen, wenn es nach der Kanzlerin geht. 

Deutsche, geht nicht zu Demonstrationen

"Wir wenden uns gegen die, die zu Demonstrationen mit ihren Hassgesängen aufrufen – es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die die Würde anderer Menschen in Frage stellen", so äußert sich Merkel ganz am Anfang der Konferenz und fordert die Deutschen ganz explizit dazu auf, "solche Demonstrationen" nicht zu besuchen, denn bei den Veranstaltern gebe es "zu oft Vorurteile, zu oft Kälte, ja sogar Hass." 

Angesichts dieser Wortwahl und mangelnder Differenzierung ist offensichtlich, dass Merkel ihren Staat gegen alles gewendet sehen will, was sich zum Beispiel "kalt", also weniger emotional und mit mehr Überlegung, gegen ein Asylheim in der Nachbarschaft stellt.

"Wir haben den Fehler gemacht, Gastarbeiter als Gastarbeiter zu bezeichnen"

Später auf die Aussagen des Bundespräsidenten zu einer neu definierten deutschen Nation angesprochen, sagte Merkel – in krassem Widerspruch zu ihrer Aussage "Multikulti ist gescheitert" von 2010: "Wir haben lange den Fehler gemacht, Gastarbeiter als Gastarbeiter zu bezeichnen und sind glücklicherweise nunmehr doch seit geraumer Zeit dazu gekommen, zu sehen, dass es unsere Mitbürger sind." Auch der Islam gehöre "natürlich zu Deutschland" und die Tendenz zur Verschiedenheit werde sich nun verstärken.

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