Die Büros der Bank Austria in der Lassallestrasse könnten sich bald leeren.

Foto: Bild: Maester Aemon/Wikimedia(CC BY-SA 3.0)
Bank UniCredit plant personalpolitischen Kahlschlag

Neue dunkle Wolken ziehen über dem Finanzplatz Wien auf. Die Bank Austria könnte in den nächsten Jahren von massiven Jobkürzungen betroffen sein. Grund dafür ist ein personalpolitischer Kahlschlag, den die Muttergesellschaft UniCredit bis 2018 plant. Dies kündigte UniCredit-Generaldirektor Federico Ghizzoni an.

Insgesamt sollen mehr als 10.000 Arbeitsplätze im Gesamtkonzern der UniCredit gestrichen werden. Das bedeutet, dass gut sieben Prozent der Belegschaft ihren Job verlieren. Seit 2008 wurden bereits 27.000 der ursprünglich 174.000 Bankmitarbeiter ausgeschieden.

50 Prozent treffen Österreich und Deutschland

UniCredit-Chef Ghizzoni geht davon aus, dass 50 Prozent der einzusparenden Banken-Arbeitsplätze auf das Stammland Italien entfallen werden. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die anderen 50 Prozent im wesentlichen Österreich und Deutschland treffen könnten. Aktuell beschäftigt die Bank Austria 7.000 Mitarbeiter und betreibt 220 Filialen. 

Für den Wirtschaftsstandort Wien wäre dies ein neuer Rückschlag, da aktuell bereits Traditionsbetriebe wie Niemetz, Schlumberger oder Tlapa abwandern bzw. massiv Personal abbauen und sogar komplett schließen. 

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