Bischof László Kiss-Rigó: „Sie kommen her und rufen `Allah ist groß`.“

Bild: Thaler Tamas - Own work/ wikimedia CC BY-SA 3.0
Bischof nennt Flüchtlinge „arrogant“ und spricht von „muslimischer Invasion“

Im allgemeinen Hype um Flüchtlinge und den Berichten darüber, wer sich gegenüber den Zuwanderern hilfsbereiter zeigt, mischt sich – fast möchte man sagen, wohltuend – eine Stimme Gottes in die Diskussion. Der ungarische Bischof László Kiss-Rigó sagte laut Presse gegenüber der Washington Post: „Sie kommen her und rufen `Allah ist groß`. Sie wollen die Kontrolle übernehmen.“ Der Papst, der um Solidarität mit den Flüchtlingen wirbt und die Pfarren aufgefordert hat, Flüchtlinge aufzunehmen, wisse nicht wovon er spricht.

Angebotenes Essen abgelehnt

Kiss-Rigó ist Bischof in Szeged im Grenzgebiet von Ungarn, Serbien und Rumänien und ganz auf Linie des ungarischen Premierministers Viktor Orbán. Die Menschen würden keine Hilfe brauchen, weil die meisten von ihnen Geld hätten. Außerdem würden sie Müll hinterlassen und angebotenes Essen ablehnen. „Die meisten von ihnen verhalten sich sehr arrogant und zynisch“, sagt der Bischof der Washington Post. Kiss-Rigó spricht gar von „muslimischer Invasion“. Er drückt – gar nicht politisch korrekt – das aus, was viele Menschen in den vergangenen Tagen zu sehen bekamen oder direkt erlebten. Die Fernsehberichte und die Realität passen oft nicht zusammen und der Beobachter fragt sich, wie etwa am Montag in der ORF-Sendung „Thema“, warum so viele Einwanderer deutsch sprechen?

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