Profil-Redakteurin beleidigt freiheitliche Wähler: Anzeige beim Presserat

Die Freiheitlichen sind auf Erfolgskurs und sorgen in der Profil-Redaktion für Panik. Foto: Johann Gudenus / Facebook
Die Freiheitlichen sind auf Erfolgskurs und sorgen in der Profil-Redaktion für Panik.
Foto: Johann Gudenus / Facebook
9. September 2015 - 15:00

Die Wahlen rücken näher und die FPÖ wird ein immer gefährlicherer Konkurrent. Das sehen auch die von den großen Parteien gesteuerten Systemmedien so und wissen sich nicht mehr zu helfen. Weil es keine seriösen Angriffspunkte gegen die Freiheitlichen gibt, greifen die Journalisten nun in den tiefsten Schmutzkübel. So auch die Profil-Redakteurin Christa Zöchling, die einen Rundumschlag gegen blaue Wähler publiziert hat und damit ihr eigenes Niveau sehr gut beschreibt.

Anzeige beim Presserat

In der Profil-Ausgabe vom 7. September 2015 schrieb die linke Journalistin wörtlich:

Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm zukreischen und wie sie aussehen. Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe. Die Flüchtlinge aus dem nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger. Und irgendwie schwant ihnen das, den abgearbeiteten, älteren Österreichern. Und sie werden sehr böse und würden die Flüchtlinge gern übers Meer zurück jagen. Aber das kann man ja nicht laut sagen. Sagen sie.

Damit beleidigt sie nicht nur österreichische Bürger, sondern zeigt auch ihren wahren Charakter, der offenbar gar nicht so sozial ist wie die Partei, von der sie instrumentalisiert wird. FP-Generalsekretär Herbert Kickel sah sich darum gezwungen, die derbe Wortwahl von Zöchling vor den Presserat zu bringen. Auch juristische Schritte wegen Verunglimpfung und Hetze werden derzeit geprüft, heißt es aus dem freiheitlichen Lager: "Die FPÖ wird Christa Zöchling für deren skandalöse Herabwürdigung und Beleidigung von FPÖ-Anhängern in ihrem Artikel in der Online-Ausgabe des Magazins beim österreichischen Presserat zur Anzeige bringen".

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