Zensur auch bei Privat-Fernsehsendern: "Nur kein Öl ins Feuer gießen!" | Unzensuriert.at

Zensur auch bei Privat-Fernsehsendern: "Nur kein Öl ins Feuer gießen!"

Journalistische Zensur findet immer öfter auch im Privatfernsehen statt, vor allem wenn es um Berichte über kriminelle Ausländer geht. Foto: Andy Wind
Journalistische Zensur findet immer öfter auch im Privatfernsehen statt, vor allem wenn es um Berichte über kriminelle Ausländer geht.
Foto: Andy Wind
12. September 2015 - 10:00

Würden Sie einem Journalisten glauben, der Ihnen von politisch-rassistischer Zensur bei seinem Arbeitgeber, einem österreichischen Privatfernsehsender, erzählt (beim ORF würde so etwas ja nicht verwundern)? Ein fiktives Beispiel: Eine Sender-Mitarbeiterin sichtet Film-Rohmaterial, in dem Gespräche mit sogenannten Asylanten aufgezeichnet sind. In unerwarteter Offenheit schildern einige davon, dass sie sich mit Einbrüchen und Autodiebstählen ein gutes Zubrot verdienen.

Die Mitarbeiterin plant, einen eigenen Beitrag über diese doch recht brisanten Aussagen zu machen. Doch als ihre Chefitäten das mitbekommen, wird ihr die Weiterarbeit sofort untersagt. Man wolle „keine unnötigen Ängste schüren“ und „gewissen Kreisen“ keine Argumentationshilfen liefern, heißt es. Aus diesem Grund wird das Material auch nicht an die Polizei weitergegeben.

Abgesehen von einem groben Verstoß gegen jegliche journalistische Sorgfaltspflicht und Ethik bedeutet ein solches Verschweigen potentieller Straftaten und –täter eine glatte Unterdrückung von Beweismaterial (§ 295 StGB), ein Strafdelikt, das mit bis zu einem Jahr Gefängnis geahndet wird. Und leider ist diese fiktive Geschichte im Kern nur zu wahr, wenn auch mit ein paar kleinen Veränderungen im Sinne des Datenschutzes.

Zensur bei Berichten über Ausländerkriminalität

Denn tatsächlich herrscht in den Führungsebenen eines bekannten österreichischen Privat-TV-Senders eine solche Arbeitsauffassung, tatsächlich wird dort Zensur ausgeübt, wenn bei Recherchen Fakten gegen „arme Flüchtlinge“ oder Ausländer auftauchen – und auch die genannte Mitarbeiterin gibt es tatsächlich. Namen und weitere Details sind dem Autor dieser Zeilen bekannt, werden aber aus verständlichen Gründen nicht genannt. Zumindest nicht öffentlich.

Ein weiterer Beweis dafür, wie weit linker Gutmenschen-Gesinnungsterror bereits die Medienlandschaft verseucht hat. Und ein gutes Indiz dafür, was wir Medienkonsumenten alles im Sinne von "nur kein Öl ins Feuer gießen" nicht erfahren (dürfen). Und wohl auch ein Grund für immer mehr Leute, Rot-Grün nicht mehr zu wählen. Denn gar so blöd sind die Österreicher auch wieder nicht. Wenn sich die Medienbranche nahezu geschlossen in ideologische Sphären begibt, die nicht im Einklang mit dem Alltag der Bevölkerung stehen, darf sich kein Gutmenschen-Schreiber wundern, wenn immer weniger Leute das interessiert, was er von sich gibt.

Der Artikel von Werner Grotte ist am 10. September 2015 auf der Internetseite www.orf-watch.at erschienen, auf der renommierte Journalisten es sich zur Aufgabe gesetzt haben, eine unabhängige Kontrolle des ORF und seines Gebührenmonopols auszuüben.

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