Mit bis zu 7.700 Plätzen zählt das Ferry-Dusika-Hallenstadion zu den größten Sportzentren Österreichs. Heute werden darin Flüchtlinge untergebracht.

Foto: Bild: MacheMache / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
Sportler raus – Migranten rein: Ferry-Dusika-Stadion wird zum Flüchtlingsheim

Als die deutsche Bundesregierung angesichts des anhaltenden Migrantenzustroms die Notbremse zog und schlussendlich wieder Grenzkontrollen durchführte, staute es sich in ganz Österreich. Allerdings nicht nur vor den Grenzübergängen zur Bundesrepublik Deutschland sondern auch vor den Notquartieren in Ostösterreich. Vor allem in der Bundeshauptstadt Wien zeichnete sich bereits heute Abend ein gravierender Engpass ab. Da half es auch nichts, als die Stadt Wien in einer Nacht und Nebelaktion beschloss, Sportstätten zwecks der Unterbringung von Flüchtlingen bereitzustellen. Frei nach dem Motto: „Sportler raus – Migranten rein!“.

Dusika-Stadion bietet Platz für 1.500 Menschen

Wie unzenzuriert.at aus erster Hand erfuhr, wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag das Ferry-Dusika-Hallenstadion in Wien-Leopoldstadt kurzerhand zum Flüchtlingsheim umgerüstet. Warum wikipedia das Areal als „multifunktionale Sporthalle“ bezeichnet, dürfte mit dem heutigen Tag etwas klarer geworden sein.

Die Sportgeräte die sich bis dato in der großen Halle befanden, wurden in die kleine Nebenhalle gestellt, somit wurde Platz für hunderte Migranten geschaffen. Wie viele sich momentan in der Halle aufhalten ist nicht bekannt. Laut Schätzungen der Stadt Wien würde die Halle mehr als 1.500 Flüchtlingen Platz bieten. Fakt ist, dass die Halle, die bis vor der modernen Völkerwanderung von den unterschiedlichsten Sportverbänden genutzt wurde, nicht mehr für den Sport zur Verfügung steht. Der Turn-, Rad – und Leichtathletikverband wurde von der Stadt Wien regelrecht auf die Straße gesetzt. Doch damit nicht genug, wurde auch eine Sport- und Fun Halle unweit des Dusika-Stadions mit Flüchtlingen besetzt.

Jungtalenten wird Training verwehrt

Leitragende der „Drüberfahrpolitik“ sind schlussendlich die Sportler selbst. Eine Mutter berichtete etwa, dass ihre Kinder nicht mehr ihre Sportart „Kunstturnen“ ausüben können, da nun Migranten aus aller Welt die „ehemalige“ Sportstätte belagern. Besonders prekär: In rund drei Wochen finden die Staatsmeisterschaften statt, das Training sei daher für ihre Kinder unumgänglich. Darüber hinaus seien ihre Kinder zum Training verpflichtet, da sie eine Schule für Leistungssportler besuchen und der Stundenplan den Sport neben dem Schulunterricht vorsehe. Wie sich nun die Kinder auf die bevorstehenden Staatsmeisterschaften vorbereiten sollen, ist fraglich. Bedanken hierfür dürfen sie sich bei der rot-schwarzen Gutmenschen-Regierung, welche das Chaos bis in den Sport hineingetrieben hat.

FPÖ-Sportsprecherin: „Flüchtlinge lieber auf SPÖ-Sektionslokale verteilen“

Kritik über die Unterbringung von Asylanten in Sportstätten kam von der FPÖ. "Sportstätten sind die Arbeitsplätze unserer Talente und Spitzensportler. Wenn ihnen nun ihre Existenz durch das chaotische Management der Flüchtlingsströme genommen wird, dann ist das ein weiterer Tiefpunkt der österreichischen Sportpolitik", betonte FPÖ-Sportsprecherin Petra Steger. Sportler dürfen nicht weiter auf Kosten der unfähigen Bundesregierung zum Handkuss kommen, denn sie seien ohnehin schon zum Bittsteller der Nation geworden. „Mit dem heutigen Tag sind wir dem Umstand wohl ein Stück näher gekommen, dass sich Sportler künftig zwischen schlafenden Flüchtlingen auf Weltmeisterschaften vorbereiten müssen“, so Steger. Zudem fordert die Jungpolitikerin, dass die Genossen nach der Wien-Wahl lieber ihre zahlreichen Sektionslokale für die Unterbringung von Flüchtlingen bereitstellen sollen, denn diese seien auf Grund der verfehlten Politik sowieso seit Jahren verwaist.

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