Erste Bank kann nicht rechnen: Asylantengratiskonto geht auf Kosten der Österreicher.

Foto: Bild: PictureObelix/Wikimedia(CC BY-SA 3.0 AT)
Asylanten-Gratiskonto: Die Erste Bank im Visier der FPÖ

Hohe Wellen schlägt die Ankündigung der Ersten Bank über die Einführung eines Asylanten-Gratiskontos. Nach Kritik von FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm, dass dieses Gratiskonto zu Lasten der übrigen Bankkunden gehe, konterte die Erste Bank, sie würde die Kosten als Bank selber tragen. Das ruft nun Wurm neuerlich auf den Plan und der entlarvt den Asylanten-Gratiskontoschmäh aufs Neue:

Wenn man sich die Stellungnahme der Erste Bank zur Kritik am Asylwerber-Gratiskonto ansieht, dann kommen einem Zweifel ob der ökonomischen Grundkenntnisse der Damen und Herren, die da am Werk sind. Wenn die Erste Bank-Sprecherin in ihrer argumentativen Hilflosigkeit betont, dass das Asylwerber-Gratiskonto die Bank zahle und nicht die Bankkunden, dann ist dies die Unwahrheit. Wer auch nur ein Einsteigerseminar in Bankwirtschaft gehört hat, weiß, dass hier aus falsch verstandenem Gutmenschentum purer Umverteilungssozialismus – weg von den Österreichern hin zu den Asylwerbern – betrieben wird. Und das noch dazu von einer per Eigendefinition bürgerlichen Bank.

Gratiskonto: Österreicher doppelt geschädigt

Die österreichischen Bankkunden sieht Konsumentenschutzsprecher Wurm gleich doppelt geschädigt. Einerseits müssten sie solche Gratisleistungen durch eigene Gebühren „querfinanzieren“ und andererseits wäre dies bei vollständiger Eigentragung durch die Bank selbst ein Aufwand, der die Steuerleistung der Bank gegenüber dem Finanzamt reduzieren würde:

Also bitte, liebe Banker der Erste Bank, bleiben Sie in Sachen Asylwerber-Gratiskonto gegenüber ihren Kunden und den österreichischen Steuerzahlern bei der Wahrheit. Als FPÖ-Konsumentenschutzsprecher werde ich jedenfalls dieses Projekt parlamentarisch aufrollen. 

 

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