Aufstand gegen Werner Faymann und Angela Merkel in den sozialen Netzwerken

Werner Faymann und Angela Merkel: Zwei Petition fordern ihren Abgang. Foto: Upload Bot (Magnus Manske) / wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Werner Faymann und Angela Merkel: Zwei Petition fordern ihren Abgang.
Foto: Upload Bot (Magnus Manske) / wikimedia (CC BY-SA 2.0)
20. September 2015 - 17:15

In den sozialen Netzwerken tut sich einiges. Immer mehr Bürger halten angesichts der momentanen politischen Situation in Mitteleuropa ihre eigenen Regierungschefs für unfähig, das gilt sowohl für Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel als auch für den österreichischen Bundeskanzler Werner Faymann. In beiden Ländern wurden Petitionen gestartet, die den Abgang der Regierungschefs fordern. Die aktuellen Zahlen sind ein Spiegelbild der Unzufriedenheit in der Bevölkerung.

Petition: „Rücktritt Werner Faymann“

Bundeskanzler Werner Faymann ist schon seit geraumer Zeit bei facebook vertreten. Von seinem ersten kläglichen Auftritt auf dieser Plattform im Jahr 2011 berichtete Unzensuriert.at, magere 3.500 "Fans" hatte der Kanzler um sich geschart. Und seit damals erlangte Faymann nie mehr als rund 20.000 „Gefällt mir“-Angaben. Zum Vergleich: Die Petition "Rücktritt Werner Faymann" ist ebenfalls auf facebook vertreten und verzeichnet innerhalb von nur fünf Tagen mehr als 16.000 „Gefällt mir“-Angaben. Tendenz steigend.

Petition: „Sofortige Amtsenthebung Frau Merkels“

Ein ähnliches Phänomen ist in Deutschland zu beobachten. Dort wird ein Misstrauensvotum gegen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und eine damit einhergehende Amtsenthebung gefordert. Auf der Seite Change.org haben sich dafür - ebenfalls innerhalb von nur fünf Tagen - mehr als 56.000 Unterzeichner gefunden. Zudem werden hier und da auch Gruppierungen gegründet, die dem derzeitigen politischen Kurs in Deutschland und in Österreich widersprechen und nach Veränderung streben. Genannt sei zum Beispiel die „Bewegung Theodor Körner, 1813“. Interessierten bietet sich die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über [email protected].

Die Anzahl der Bürger, die sich zu einem Netzwerk zusammenschließen, um etwas gegen die für sie unhaltbaren Zustände in Deutschland und Österreich zu unternehmen, wird stetig größer. Die Frage ist deshalb weniger, ob sich etwas ändern wird, sondern vielmehr wann.

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