ÖVP-Mann appelliert: Bauern sollen Flüchtlinge aufnehmen

ÖVP-Abgeordneter Hermann Schultes hofft, dass Flüchtlinge in Maschinenhallen untergerbacht werden können. Bauern sollen ein Zeichen der Solidarität setzen.  Foto: Auszug Schreiben der Landwirtschaftskammer
ÖVP-Abgeordneter Hermann Schultes hofft, dass Flüchtlinge in Maschinenhallen untergerbacht werden können. Bauern sollen ein Zeichen der Solidarität setzen.
Foto: Auszug Schreiben der Landwirtschaftskammer
21. September 2015 - 17:30

Die Flüchtlingswelle hat nun auch die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten und die Landwirtschaftskammer Niederösterreich auf den Plan gerufen. Wie Unzensuriert.at erfuhr, wurde aufgrund einer telefonischen Mitteilung der Bezirkshauptmannschaft ein Schreiben der Landwirtschaftskammer an die Bezirksbauernkammern, Landeskammerräte, Abgeordnete mit landwirtschaftlichem Hintergrund etc. ausgeschickt, mit dem Ersuchen Maschinenhallen ab 1.000 Quadratmeter für die Unterbringung zur Verfügung zu stellen.

Niederösterreichs Land- und Forstwirte sollen also nun Flüchtlinge einquartieren. Es werde nur an eine kurzfristige Maßnahme gedacht, die Flüchtlinge sollen lediglich eine Woche in den Maschinenhallen verweilen. Es würden daher nur „vorübergehend“ Quartiere für Flüchtlinge in ganz Niederösterreich benötigt. Ob es dabei bleibt, ist allerdings fraglich.

Entgelt wird in Aussicht gestellt

Das Schreiben, das unzensuriert.at vorliegt, stellt auch eine finanzielle Gegenleistung in Aussicht. Wörtlich heißt es darin:  „Eine vertragliche Nutzungsüberlassung gegen Entgelt ist möglich und wäre im Einzelfall zu regeln. Vertragspartner wird voraussichtlich das Land Niederösterreich bzw. der Bund sein.“  Und weiter: „Interessenten mögen sich bitte an die jeweilige Bezirkshauptmannschaft melden. Eine Vorbesichtigung hinsichtlich Eignung der Hallen erfolgt in der Regel durch das Rote Kreuz. Niederösterreich muss eine schwierige Aufgabe bewältigen, setzen wir als Land- und Forstwirte - im Rahmen des Möglichen - ein Zeichen der Solidarität.“

Absender des Schreibens sind Franz Raab, Kammerdirektor Landwirtschaftskammer NÖ,  und Kammerpräsident Hermann Schultes – er ist ÖVP-Nationalratsabgeordneter. Das Papier trägt außerdem einen passenden Slogan der Landwirtschaftskammer: „Vielfalt ist unsere Stärke.“

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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Leute, mosern hilft jetzt nichts mehr. Wir werden von einer völlig verrückten Regierung beherrscht!
Diese führt gerade einen stillen Putsch durch, indem sie unsere Souveränität aufgibt und die Gesetze nach belieben aussetzt.
Wir sitzen da und schauen bloß im Fernsehen zu!
Wenn wir weiter so untätig sind, wird der nächste Schritt der sein, sich an unserem Privateigentum zu vergreifen, denn wo wollen sie sonst den nicht enden wollenden Scheinasylantenstrom im Winter unterbringen?
Wir können auch nicht auf die nächsten Wahlen warten. Bis dahin haben wir + 500 000 Neubürger!
Wir müssen uns J E T Z T organisieren. Darunter verstehe ich nicht bloß an irgend einer Demonstration teilzunehmen, sondern ein Netzwerk aufzubauen.
Ich versuche mal einen Anfang: [email protected].
Wer aktiv werden will, meldet sich einfach! Mal sehen wie es dann weitergeht!

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ÖVP = Österreichische Verräter-Partei...

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Du Bauer, i hob g`hört, zu uns aufn Hof soll`n Asylanten einakomman?
Jo, Schweinerl des is geplant!
Jo, Bauer des find i klas, schau, dass do recht vülle Moslems dabei san, i steh auf de Kopftuchweiba!
Oba Schweinderl, sog wieso?
Weil de mi net fressn tan, weil i a Schwein bin!
Host recht Schweinderl, des sogt da Hausverstand!
Ja natürlich, salem Aleikum, rein kumm, grunz, grunz!

Für unsere deutschen Freunde:
https://www.youtube.com/watch?v=s3ehO__N8pA

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liaba Bauer, oba ans wirst scho no learna müssn: Allahu akbar

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gibt es in der Landwirtschaftskammer nicht zufällig einige unnötige Büros wo man Flüchtlinge unterbringen könnte?!

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Diese Idioten machen das wirklich und glauben sie bekommen billige Arbeitskräfte.

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Dann wären ja ihre sündhaft teuren Traktoren und Landmaschinen obsolet und wertlos!

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ist ja auch ein glühender Einpeitscher und Befürworter von TTIP etc.
Er schadet wissentlich dem Volk und den von ihm eigentlich zu vetretenden Bauern.
Aus welchen Gründen auch immer.
Solche Leute gehörten eigentlich in den Ruhestand befördert - in unserem Operettenstaat kann man damit wohl noch Minister werden.
Mit bäuerlichem Gruß

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Auf nach Brüssel, zu den anderen Idioten.

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Warum nicht gleich Schweineställe aufbieten? Doch nicht für die Ein- und Durchwanderer, da denen die Hallen nicht gut genug sein werden und sie sich lieber ins Federbett legen werden.
Soviel Blödheit und Opportunismus von einem Bauervertreter hinnehmen zu müssen grenzt an zugemutete Debilität seines Standes.
Diese Funktionäre haben kein Ohr am Volk sondern die Augen in der eigenen Brieftasche.
Reif für die Insel der Unseligen!

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