Arabische Anträge: Kein Deutsch für Grundversorgung nötig

Nicht nur die Regionen an der südöstlichen Grenze von Österreich haben derzeit mit einem massiven Ansturm von Flüchtlingen zu kämpfen. Auch die übrigen Bundesländer rüsten sich mit mehr oder weniger Enthusiasmus. Zu einem Bundesland mit übermäßigem Enthusiasmus in der Asylwerberfrage scheint Oberösterreich zu gehören. Dort werden auf der Internetseite des Linzer Bürgerservice nun Informationsblätter und Antragsformulare auf sowohl Arabisch als auch Serbisch/Bosnisch/Kroatisch angeboten. Zumindest Letztere sind Sprachen aus Ländern,  in denen kein Kriegszustand herrscht und damit kein Grund für Asyl in Österreich gegeben ist. Deutsch wird hier nicht mehr verlangt. Eine entsprechende Motivation, die deutsche Sprache zu beherrschen oder immerhin zu erlernen, wird von Ankömmlingen bei der kompletten Versorgung durch den heimischen Steuerzahler nicht vorausgesetzt.

Keine Deutsch notwendig

Dass offizielle Amtsinformationen in Österreich auch noch in anderen Sprachen verfügbar sind, scheint wenig verwunderlich. Internationale Sprachen wie etwa Englisch oder Französisch sind oftmals der letzte Weg zur Verständigung. Wer jedoch dieser Sprachen nicht mächtig ist oder nicht gewillt ist, diese zu erlernen, hat in Oberösterreich nun auch kein Nachsehen bei finanziellen Anträgen mehr. Dort werden Formulare zur Grundversorgung und weiteren Vorteilen unseres Sozialsystems nun auch an das Herkunftsland der Flüchtlinge angepasst und komplett in arabisch publiziert.

Genauer heißt es auf den Seiten des Bundeslandes: „Die bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) umfasst monatliche Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und des Wohnbedarfs sowie ein Hineinnehmen in die gesetzliche Krankenversicherung, das heißt man erhält die e-card (falls nicht vorhanden).“ Erst kürzlich forderten in Kärnten einige Asylwerber auf dreiste Art und Weise 2.000 Euro Taschengeld, was nun nicht mehr ganz so unmöglich scheint.

Wie sich diese Vorgehensweise des Linzer Bürgerservices bei der anstehenden Landtagswahl auswirken wird, bleibt abzuwarten. Am Sonntag entscheidet in Oberösterreich der Wähler, wovor vor allem die linken Parteien zittern.

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