Einbrecher sind in ihrem Basisberuf seht oft weit gereiste Wanderbettler.

Foto: Bild: Rike / pixelio.de
Kriminalität: Slowaken gingen in Österreich betteln und stehlen

Als wahre Serientäter wurden jetzt drei Slowaken von der Staatsanwaltschaft Innsbruck enttarnt. Bei der Festnahme wurde 130 Schmuckstücke sichergestellt, wobei bei 70 ein eindeutiger Bezug zu einer Straftat herzustellen ist. Die drei slowakischen Täter sollen als Bettler  in den Bundesländern Tirol, Salzburg, der Steiermark und Kärnten seit August 2014 ihr Unwesen betrieben haben. Die drei, zwei Männer und eine Frau, haben sich laut Medienberichten als Einbruchsdiebe auf die Lauer gelegt, und ausspioniert, ob die Wohnungsbesitzer zu Hause sind.

Waren die Wohnungsbesitzer nicht daheim, dann wurde die Tür aufgebrochen, und die beiden Einbrecher durchwühlten die Kästen auf der Suche nach Bargeld und Schmuck. In einem Fall wurden die Täter ertappt und setzten gegen die Bewohner sogar einen Pfefferspray ein.

Staatsanwaltschaft geht von Gewerbsmäßigkeit aus

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck geht wegen der Vielzahl der Delikte von Gewerbsmäßigkeit aus. Dadurch sind Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren theoretisch möglich. Dabei sind diese Täter kein Einzelfall, denn immer wieder üben Personen aus Osteuropa die kriminelle Doppelkarriere als Bettler und Einbrecher aus. 

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