Ute Bock unterstellt der Bevölkerung Scheinheiligkeit im Umgang mit Flüchtlingen.

Foto: Bild: Manfred Werner - Tsui / wikimedia (gemeinfrei)
Ute Bock beschimpft Bevölkerung und hat Angst vor Wien-Wahl

Täglich strömen unzählige Flüchtlinge über die Grenzen von Österreich und landen nicht selten an einem der Bahnhöfe in Wien. Dort werden sie von ebenso vielen bezahlten und freiwillig arbeitenden Händen unterstützt. Auf wenig Gegenliebe stößt dies aber offensichtlich bei einer ganz besonders linken Dame, welche sich selber in den letzten Jahren nicht gerade in das beste Licht gerückt hat. Die selbsternannte Flüchtlingshelferin Ute Bock übt nun im Zuge des "langes Tags der Flucht" am 25. September Kritik an der österreichischen Bevölkerung und beschimpft die Flüchtlingshelfer.

Bock beschimpft Helfer

Wenn sie durch Wien läuft, würde sie schier verzweifeln, gibt Frau Bock in einer Presseaussendung an. Bock meinte, dass die Schuld bei den Österreichern liegen würde, weil der durchschnittliche Österreicher offenbar zu wenig Herz habe und das Problem mit den Zuwanderern gar nicht erkennen würde. „Es ist nicht das wichtigste, dass die Leute da einen Kilo Brot hintragen“, sondern die „Einstellung“. Und diese würde den fleißigen Helferlein ebenso fehlen wie der restlichen Bevölkerung. Dieses Monopol will die gute Ute für sich gepachtet haben, während sie anderen eine "Scheinheiligkeit" unterstellt.

Sie selber habe Bewohner des Ute-Bock-Hauses zum Bahnhof geschickt um die Ankömmlinge richtig zu begrüßen, denn ihre Schützlinge wüsste immerhin, was die vielen Wirtschafts- und wenigen Kriegsflüchtlinge tatsächlich durchgemacht hätten. „Ich halt das nicht aus, mir ist richtig schlecht, wenn ich heim geh“, gibt sie angesichts der überfüllten Bahnhofshallen an. Gemeint hat sie damit sicherlich nicht die einwandfrei funktionierende WLAN-Verbindung im öffentlichen Bereich, die nahtlose Kinderbetreuung, die vielen Dolmetscher und die gratis Zugtickets weiter nach Deutschland.

Roter Versorgungsposten?

Empört ist die 73-jährige aber vor allem über die Einstellung der Wiener, die dieses Schauspiel langsam nicht mehr mitmachen wollen. Das Schlimmste sei für Bock aber nicht, wie schlecht es den Menschen dort gehe, sondern "das Schlimmste ist, das wir so eine fürchterliche Einstellung haben – wenn ich in der Straßenbahn höre, 'wären sie halt daheim geblieben', das ist unerträglich". Dass Frau Bock langsam das Grauen kommt, scheint angesichts der anstehenden Wahl absolut verständlich. Wurden ihre Einrichtung bis dato doch großzügig von der roten Stadt Wien unterstützt, zeichnet sich nun ein Wandel ab. „Wenn sie den Strache interviewen, denk ich mir: Um Gottes Willen, drehts das ab! Ich werde die Roten wählen, weil wenn die nimmer sind, kann ich den Schreibtisch abgeben“.

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